Januarsee


.

















träge treibt der See
in grauen Wellen
Nordwind knistert im eisstarren Riet

bis an die Ohren
vermummte Boote
dümpeln an der verlassenen Mole

und einbeinige Möwen
nehmen auf dem Geländer
die Neujahrsparade ab

nicht nur die kalte Luft
treibt mir Tränen in die Augen
sommers waren wir uns hier nah




veredit©09Safe Creative #0910264760315


















dann steigt eine möwe
ins flatternde zeitsegel
im wind verliert sich der klang
von warm geriebenen worten
als wärest du hier
als könnten wir noch mal ankern
aber die möwen schreien den aufruf
es ist an der zeit
ein neues buch zu entblättern
sich zu zeigen im kommenden licht
dann steigt eine möwe
und öffnet den graugewordenen verschluss
in der ferne atmet kommender sommer
noch siehst du ihn nicht
aber in der ahnung ist vieles bereit




09.01.2012 © Hermann Josef Schmitz








auch als Hörversion: hier





.

Kommentare:

  1. OH liebe Isabella, welch wunderbares Gedicht. Dazu ein schönes Foto. Danke!

    Liebe Grüsse Dir

    Hans-Peter

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  2. sehr schön gewebtes stimmungsvolles seelenbild.
    super das foto dazu.

    alles liebe dir,
    mo

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  3. eine ganz Geschichte, die Du hier schreibst.
    Gefällt mir sehr.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  4. Wong,

    many thanks for your kind comment. Have a nice week my friend.

    cordially - isabella

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  5. Lieber Hans-Peter,

    vielen Dank für deinen so schönen Kommentar. Ich wünsche dir von Herzen eine wundervolle Woche.

    alles Liebe
    isabella

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  6. liebe mo,

    wie freue ich mich, dass es dir gefällt. danke

    ich umarme dich innig,
    isabella

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  7. Liebe Barbara,

    was für ein schöner Kommentar. Danke dir herzlichst.

    eine gute Woche für dich.

    mit lieben Grüßen
    isabella

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  8. Liebe Isabella,

    ein Antwortversuch in anderen Worten ... einmal mehr perspektivisch. Und ich freue mich, wieder intensiver in Deinen Texten zu lesen, jetzt ist die Zeit wieder mehr.

    Liebe Grüße von Hermann Josef




    dann steigt eine möwe
    ins flatternde zeitsegel
    im wind verliert sich der klang
    von warm geriebenen worten
    als wärest du hier
    als könnten wir noch mal ankern
    aber die möwen schreien den aufruf
    es ist an der zeit
    ein neues buch zu entblättern
    sich zu zeigen im kommenden licht
    dann steigt eine möwe
    und öffnet den graugewordenen verschluss
    in der ferne atmet kommender sommer
    noch siehst du ihn nicht
    aber in der ahnung ist vieles bereit



    09.01.2012 © Hermann Josef Schmitz

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  9. ¡Qué foto tan bonita! Me encanta la composición

    Espero que el nuevo año nos de la oportunidad de seguir disfrutando de tus fotografías

    Un fuerte abrazo

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  10. habrá lugar para ella??? una muy buena imagen. la música acompaña la paz que infunde la composición

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  11. sie gefällt mir sehr deine Antwort ... offen für die Zukunft, positiv.


    danke dir einmal mehr.

    liebe Grüße
    isabella

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  12. Estimado Javier,

    muchas gracias por tus hermosa comentario.

    un fuerte abrazo.
    isabella

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