Flaute

.



der Wortwind schweigt
nutzlos die Silbensegel
über dem Nimmermehr
kein Vorwärts
keine Richtung
nicht einmal ein Zurück
nur dümpelnd ausgeharrt
himmelhoch
unbeschriebenes Nichts
nicht ein einziges Wölkchen
nicht einmal ein Punkt
jetzt heißt es warten
auf die nächste Brise
die mächtig brausend
füllt das schlaffe Tuch
Vers um Vers
das Ungeschriebene
Ungehörte, Ungedachte
aufnimmt, mitnimmt
hinter den Horizont trägt
und weit darüber hinaus

- sie wird kommen
das Kräuseln der Wellen
verrät sie 



veredit©

.

Kommentare:

  1. Lass mich ein ganz klein wenig frech sein,
    verehrte Dichterin:

    "Eine Flaute so wortgewaltig beschreiben wie in diesem Text - wer kann das schon?!?"

    Ein Gruß aus der Ferne,
    beladen mit Bewunderung,
    geschmückt mit einer hellroten Blüte

    von
    Jorge D.R.

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  2. Die Flaute anschauen scheint bereits der Beginn der Brise zu sein.
    Berührter Gruss
    Gabriela

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  3. ich meine, sie ist längst da, die brise, wenn solches wortwerk entstehen kann ...

    sehr schön, liebe isabella.

    möge dir die neue woche viele worte bringen.

    herzlich,
    mo

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  4. lieber Jorge,

    du darfst, su darfst und wenn es auf so charmante
    und humorvolle Weise geschieht, erst Recht -
    hat mir dein Kommentar doch ein Lächeln geschenkt

    und dann noch eine hellrote Blüte ..

    ganz lieben Dank und achte auf dich.

    isabella


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  5. Gabriela,

    und dein schöner Kommentar berührt mich - danke dir innigst!

    isabella

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  6. liebe mo,

    ich hoffe es und freue mich sehr über deine reaktion und deine so lieben wünsche.

    auch dir eine rundum schöne neue woche und

    alles liebe,
    isabella

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  7. na, wenn das mal nicht schon die brise ist!
    ganz stark, liebe isabella, mein kompliment!
    liebe grüße zum wochenbeginn,
    diana

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  8. Wunderschön ich hatte noch Wale bei der Flaute ;-)

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  9. liebe diana,
    ich freue mich über dein gefallen!

    liebe grüße und eine schöne woche für dich,
    isabella

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  10. danke dir Rolf fürs "wunderschön" und um die Wale beneide ich dich schon ein wenig ...

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  11. Sehr gut hast du sie beschrieben, die Flaute, nichts hast du in ihr vergessen....

    fühl dich lieb umarmt
    von deiner Rachel

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  12. ja, sie gehört eben auch zum meer liebe rachel!! und ich bin glücklich, dass dir der text gefällt.

    herzensdank du liebe.
    isabella

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  13. Schon in der Flaute die Brise vorwegnehmen, ja, so gehen wir im ständigen Wechsel der Natur auf.

    Liebe Grüße
    Helmut

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  14. lieber Helmut,

    ganz lieben Dank für deinen wundervollen Kommentar und deinen lieben Besuch.

    für dich nur Gutes,
    isabella

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