aus dem Alleinsein

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aus vergessenen zimmern mit decken nirgendwo endend rissige papierträume entkleiden die wände und schattenzeit liegt bloß hinter offenen türen schritte stimmen und als blasses echo das klirren von glas und lachen gelebt, geliebt, geteilt die gestrigen vorhänge segel des nordwinds der ungeladen sich einschleicht durch geborstenen scheiben sehend und stehen die gedanken tanzende staubflocken und ein einzelner lichtstrahl pendelt und trifft lippenrot sanft tröstend fällt sie dir zu - die stille in dir und es reicht






veredit©isabella.kramer14



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Kommentare:

  1. >>>die stille in dir und es reicht

    Für mich das, wonach ich stetig suche, was mir Halt gibt. Daher nimmt der Text ein gutes Ende, beruhigt er mich. Der text, der mich vorher hineingezerrt hat in die Hektik und den Wahnsinn des Alltags, den ich immer weniger ertrage. Ich dachte gar an Kafka ...

    Gefällt mir sehr gut, liebe Isabella!

    LG
    Bernd

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    1. Deine emphatische Lesart freut mich sehr, geht es mir doch ebenso mit dem "immer weniger ertragen" und dein Gefallen ist mein Gewinn.

      ganz lieben Dank und einen schönen, ruhigen Sonntagnachmittag für dich,
      isabella

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