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Raureiftag




leise, leise, nur nicht stören
all das weiß, so zart und fein
hingehaucht, wie edle spitze
tausend sterne winzig klein

nur ein laut, es könnt' zerspringen
wie es feenglas vermag
staunend steh ich und genieße
diesen raureifwintertag

weiß nicht, was mich so berührt, 
wenn der frost die welt einhüllt
lausche auf die weiße stille,
die mein herz mit frieden füllt.



veredit©isabella.kramer26


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2 Kommentare:

  1. In deinem Gedicht liegt Zauber - genau wie in der weißen Pracht.
    Sehr, sehr fein zu lesen, selbst jetzt, wo der Schnee nicht mehr da ist, schaffst du Bilder im Kopf.
    Herzliche Grüße,
    Edith

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    1. Vielen herzlichen Dank, liebe Dichterfreundin für Deine schöne Replik. Ich freue mich sehr darüber.

      Liebe Grüße,
      isabella

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