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blaue Sternchen

 




all das raue hat sich abgeschliffen
vom wind der zeit vom scharfen
atem der dunkelheit milde
hat sich eingeschlichen gleich
diesen nie gesäten 
blauen sternchen 
in den gartenecken 

sie lächeln mich an
im spiegel

was bleibt mir da schon
ich lächel zurück

 

veredit©isabella.kramer26 




2 Kommentare:

  1. Guten Abend Isabella, ich wollte Ihnen sagen, wie sehr mich Ihr Text tief berührt hat. Aus Ihren Worten strahlt eine von der Zeit gefärbte Sanftheit ab, ein unauffälliges Licht, das zwischen den Linien gleitet, wie diese kleinen blauen Sterne, die Sie erwähnen, Ihre Art, den Verschleiß auszudrücken, Die Zerbrechlichkeit, dann die Wiedergeburt einer inneren Sanftheit, besitzt eine seltene, fast flüsternde Eleganz, die zur stillen Betrachtung einlädt. Ich war besonders empfänglich für dieses Bild des Lächelns im Spiegel, als eine intime Geste der Versöhnung mit dem eigenen Selbst.sogar gibt es in Ihrem Schreiben eine tiefe Feinfühligkeit, eine Poesie, die nichts erzwingt und sich dennoch mit ruhiger Kraft durchsetzt. Sie wissen, wie man das Kleinste, das fast Unsichtbare erfasst und ihm eine leuchtende Präsenz verleiht - danke für diesen hängenden Moment, Wegen dieser subtilen Emotion, die Sie denen schenken, die Sie lesen, hat Ihre Welt eine einzigartige Anmut, und es ist ein Privileg, sich ihrer Schönheit nähern zu können. Ich habe mir erlaubt, mich Ihrer Freundesliste hinzuzufügen, und es wäre mir eine große Freude, Sie auf meine Seiten einzuladen. Möge Ihr Abend sanft und besänftigt sein, und möge Ihre Nacht Ihnen Gelassenheit, Wärme und sehr schöne Träume bringen, Régis.

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    1. Guten Morgen Régis,
      was für ein überaus freundlicher Kommentar, herzlichen Dank dafür. Ich freue mich aufrichtig, dass Ihnen mein Gedicht gefällt und werde gerne einen Gegenbesuch in Ihrem Blog unternehmen.

      Alles Gute für Sie.
      isabella

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