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Schonung




kleine zarte blüten
zeigen
so wird mut gelebt

niemand sagt
dass das einfach
wäre



veredit©isabella.kramer26



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Winterfeen

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Winterfeen 

aus schneekristallen
formen sie die schönsten träume
und ihre lieder schenken sie
dem eisigen wind

nie könnte hoffnungslosigkeit 
sie auch nur fassen
dafür sind sie zu fröhlich
und einfach zu geschwind 

die silberfäden
in den langen offenen haaren
sie leuchten auf bei jedem
noch so schwachen licht

ein zauber ist's
der ihren tanz begleitet
man muss dran glauben

sonst sieht man's einfach nicht 





veredit©isabella.kramer25



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Nie

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Nie 

nie möchte ich der welt verzeihen
verhärten lieber herz und sinne
erstarren wie im tiefsten frost
die welt sie nahm mir meine stimme
wär' da nicht tief in meinem innen
der eine tröstend warme schimmer
auch wenn er flackernd fast erlischt
die botschaft ist so klar wie immer
hoffnung die liebe spendet licht
manchmal verzweifelt manchmal
verzagt doch nein so leicht
erstarr ich nicht 



veredit©isabella.kramer23



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Lichtstreif




auf eigenen wegen reist die zeit
gebt ihr das hoffen an die hand
die welt wagt nicht einmal zu atmen
doch stärken krisen jenes band
das liebe webt in diesen frühling
ein helles licht macht sich bereit
es tröstet, wärmt und stärkt von innen
auf eigenen wegen reist die zeit



veredit©isabella.kramer



inspiriert von dem wundervollen Blogtitel von Hermann Josef Schmitz

Hoffen



die wege sind uns verschlossen
die nähe wird zur gefahr
der himmel steht nur noch
den wolken und vögeln offen
natur lebt den frühling ganz bar
unseres miterlebens kaum
trau ich mich freude zu schreiben
der boden scheint schwankend
die zukunft dumpf vage
gefahr droht von allen seiten
nichts vor uns wird jemals
wieder so werden was wir noch
gestern alltäglich genommen
weltwandel mit härtester schrift
geschrieben die welt ist zu rund
um ihr zu entkommen

wir treffen uns
jenseits der weißen wolken
dort sind unsere wege offen
sie liegt in uns
diese kraft für morgen
ich zähle darauf
nennt ihr es hoffen


veredit©isabella.kramer



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verzagt

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im Corona Frühling 2020 
verzagt
traut sich das wort
nicht aus geschlossenen
mündern

ganz unverzagt
ja hoffnungsvoll
wie's frühlingshafter
gar nicht geht
erschallt aus nachbars garten
das lachen kleiner kinder
die fang-mich spielen
und fröhlich kichern
wenn eins das andere
berührt


veredit©isabella.kramer


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die iden des märz - manische knospen

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unterlegt mit fehlenden worten
tau wagt sich ins frühlingsgeäst
wirrsinn trotzt ahnungsvollem dünkel
die nebelraben geben ein depri-fest

würde der würg in die faust gehustet
ach, könnte man/frau es nur wagen
wolkenschiffe einfach so weggepustet
nachtgestirnt der glitzernde große wagen

gerümpel des wahnsinns treibende knospen
glück oder unglück muss drinnen bleiben
zaungäste trollen sich unerwünscht
wer sich fürchtet der sollte nicht schreiben




veredit©isabella.kramer2020



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nach der Krise




dem rand ein wenig näher rücken austesten wie weit der mut wohl reicht unter den dunklen schwingen mich selbst an die grenze bringen ringen um das bisschen mut was es braucht auch das zu überstehen sehen wie hart an der grenze das leben ist in jedem augenblick umso kostbarer glücksvoller und lichter ist mir der heutige morgen - davon gekommen


veredit©isabella.kramer2019


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Wolken tragen



es sind die wolken die mich tragen das weiß und blau und grau mit allen sanften tönen es bindet mich zusammen hält und sendet mich doch so unendlich weit wie es nur wolken können nicht fragen warum wozu es einfach tun weil es letztendlich machbar ist und wolkig federleicht davon zu stoben und nur dem wind in schwesterlicher liebe an verbunden



veredit©isabella.kramer2019 



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auch dann sagst du

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verführst mit sanfter stimme zum leben auf der hellen seite die jedes blatt ja hat findest noch im nebel kalter tage das lächeln eines neuen weges weit über die scharfkantigen abgelebten horizonte hinaus den ausgehöhlten worten zum trotz immer das meerblau in den augen und bis zum rand gefüllt mit der wärme eines offenen herzens das kummer nicht fürchtet winter nicht schreckt dem ja alles ist kann es doch selbst im dunkeln sein leuchten bewahren





veredit©isabella.kramer2016 




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Mut

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Mut


Kontraste will ich
setzen auf Blättern


die Tarnung aufgeben
mutig den Rücken weisen

Spuren
hinterlassen
im Geäst


sichtbar sein



veredit©24.09.08





Safe Creative #1101258339689

eines meiner ganz alten doch ist aktueller denn je und so sehr ein teil von mir, dass ich es einfach noch einmal ans tageslicht holen MUSS!
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