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mach mir die stille
zum geschenk
lass uns die weite leben
wenn nacht sich über
die heide senkt
gleich tänzern sich nebel heben
dann lass uns schweigen
lieben sein
ganz mit dem land
uns verweben
mach mir die stille
zum geschenk
lass uns die weite leben
veredit©isabella.kramer26
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es sind die sommerlieben die dem leben dieses leuchten schenken die unter augustgewärmten tagen jahr um jahr das glück vergrößern und ohne lange nachzudenken geben frei zu sein erlauben was im fühlen nicht in kleine enge schachteln passt den wilden möhren samen gleich dem wind vertrauen bläst er dazu noch meerwärts fehlt kein einziger akzent zum großen ganzen und ja wir werden wieder barfuß am meersaum tanzen denn das fest der sommerliebe will gefeiert sein nicht laut nicht groß nur du und ich der himmel sand die dünen später rosenduft ein horizont für uns allein
weil die feldlerchen
es nie müde werden
für uns zu singen
veredit©isabella.kramer26
Der Liebe meines Lebens zum 40. Hochzeitstag
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wenn sich des sommers fülle
unter deine hände legt
die langen tage weißen nächten weichen
der duft der felder blüten wälder
gleich einem chor melodisch klingt
und unter einem kugelrunden mond
die nachtigall nur fürs uns beide singt
dann könnt' ich sterben wenn es sein soll
so wie der sommer ist die herzzeit
satt und voll ganz strahlend angefüllt
mit glück
ich bin's zufrieden leben wir dem vorwärts
und schauen voller dank zurück
veredit©isabella.kramer26
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Lebensspuren
als würde das innere überfließen zerbrechliche schalen zu zart zum fassen das licht traumwärts die ränder begießen nie endend ein leuchten nicht irdisch und lassen wir uns in dem taumel des sommers gleiten und schwimmen weit über das ende des meeres hinaus nur fühlen und leuchten und farben und wissen - als würde das innere überfließen
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nur Sommer
den abenteuern längst noch nicht entwachsen
dem ungenauen täglich auf der spur
vom vagen träumen im diffusen rasten
die lebensfreude sammeln
gleich den schönsten muscheln pur
du sagst das ist nur sommer
doch deine augen blitzen und fältchen lächeln
keck wie eh und je denn es ist unsere zeit
die wohlig räkelnd sonnenwarm sich auspannt
so zwischen wolkenblau und köstlich reifen beeren
das ist das abenteuer reifer liebe
ein sommer ohne ende
den ich in deinen augen seh
veredit©isabella.kramer26
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du bist mein meer
zeitlosigkeit ist dein name
du bist mir meer
mir licht und schatten
mir sturm und tiefstes blau
mein heimathafen fest gehalten
nie fesselnd deine arme
stets frei zu fliegen wohin
der wind mich trägt
du bist mir ebbe flut und fester grund
du bist mein ein mein alles
der wunsch den ich in jedem leben
jemals nur hab' gehegt
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Mohn Tage
jenes fliehen vor der welt
in blühende wiesen eintauchen
ins sommerland
wo licht und grillengesänge
zeitlose zeit füllen
liebe rauschhaft wird
die zartheit der roten kelche
windbewegt tanzend
wie spielende finger auf
juniwarmer haut
versprechen von endlosigkeit
nur du und ich und der
wiegende mohn
veredit©isabella.kramer2026
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es sind die bögen
die zum schweigen
innehalten
die andacht bringen
stille klar und rein
das morgenlicht voll
duftender orangen
das spiel der schatten
linien fein gezeichnet
von den schritten alter zeit
sie spielt hier keine rolle
nur das innen zählt
sich finden bleiben
einssein in der seele
und die erkenntnis
so hab ich dich für mich
gewählt
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weit geht der blick aufs meer hinaus
tiefblau und strahlend gefährlich und schön
die seele schwingt sich mit den möwen hinauf
nichts stört keine qualen nur gleiten und sehen
im blau ertrinken in sonne baden
die flügel gestreichelt vom licht und vom wind
nur fühlen und lieben all das was wir haben
der spiegel im anderen all das was wir sind
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meerblau über alles lieben
strände endlos leer und weit
wellen brandung die getrieben
von der urkraft an uns reibt
windzerzauste haare möwen
deren rufe uns umkreisen
leuchtturmgrüße helle dünen
zeichen die uns meewärts weisen
platz für zweisamkeit und nähe
wortlos eins im anderen zeit
meerblau über alles lieben
strände endlos leer und weit
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kleine zarte blüten
zeigen
so wird mut gelebt
niemand sagt
dass das einfach
wäre
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im winter
im winter liebe ich mich unter deine haut nutze die stille der zeit für all das was wirklich zählt atme den duft deiner halsbeuge mehr als vertraut als wäre es ein stück von mir draußen fällt schnee lautlos und sanft so wie deine liebe
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zaghaft
ist der schnee getaut
brach und bloss die felder liegen
härte schmilzt aus winterminen
doch der februar kann trügen
noch ist hoffnung nur ein schimmer
zart ganz zart auf haselzweigen
leise lächeln weiter lieben
nähe leben
zwei die eins sind
wege gehn
zusammenbleiben
veredit©isabella.kramer26
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der anfang ist gemacht
und licht mehrt sich von tag zu tag
was stört schon schnee und eis
wenn helligkeit obsiegt
im steten wandel vom frost verschönt
das welke fast vergessene
weit breiten sich die weißen felder
in den horizont wo wälder
wie versprechen locken
die moore seen ausgebreitet nur für uns
es zählen nicht die falten grau das haar
ein lächeln ist der gewinn und die stete
liebe in deinen augen
veredit©isabella.kramer26
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Im Herzen
im herzen frieden halten
der freude raum zugestehen
die liebe mitgestalten
im geben und nehmen
gleichwohl bestehn
raunächte mit stille füllen
und erste schneeflocken
ganz leise fallen sehen
veredit©isabella.kramer25
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