Du bist mein Meer

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du bist mein meer 
zeitlosigkeit ist dein name

du bist mir meer
mir licht und schatten

mir sturm und tiefstes blau
mein heimathafen fest gehalten

nie fesselnd deine arme
stets frei zu fliegen wohin
der wind mich trägt

du bist mir ebbe flut und 
fester grund du bist mein alles
der wunsch den ich in jedem
leben jemals nur gehegt 



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Gartennotizen, 18. Juni 2026




schwül legt sich der morgen
auf die regennassen rosen
duftwolken füllen
die stillen gartenwege
üppig überbordend
webt sich der juni ums haus
und die ruhe tropft
den langersehnten frieden
in mein sommeriges herz 





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Türkis

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Türkis 


...ist mehr als eine Farbe
es ist Sonnenlicht am Meer
Schatten auf den weißgetünchten 
Wänden weit im Süden 
es sind Spiegel die in Bergseen 
Blicke in den Himmel öffnen 
nichts ist schwer 

nur noch Leichtigkeit und Palmenwedel
fern das Lied von tausenden Zikaden
und der Duft
würzig köstlich so ganz Sommer
gern gegebene Gabe 
immer liegt auch Liebe in der Luft
stille Buchten weite Blicke und ich habe
diese ganz bestimmte Sehnsucht nach
der Farbe ganz Türkis mit allem was 
mich ruft



veredit©isabella.kramer26



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Mohn Tage

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Mohn Tage 

jenes fliehen vor der welt
in blühende wiesen eintauchen
ins sommerland
wo licht und grillengesänge
zeitlose zeit füllen 
liebe rauschhaft wird
die zartheit der roten kelche 
windbewegt tanzend 
wie spielende finger auf 
juniwarmer haut 
versprechen von endlosigkeit
nur du und ich und der 
wiegende mohn


veredit©isabella.kramer2026





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Moosgrün

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das was nicht vergeben werden kann
sollte einfach vergessen werden
moosgrüne zuversicht wird die narben
bedecken und raum geben
für das spiel des sonnenlichts 



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Maibowle à la Wilhelm Busch

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Maibowle à la Wilhelm Busch

Der erste Schluck rinnt durch die Kehle
sogleich erfrischt sind Geist und Seele.
Worauf man ahnt, an's große Glück,
der zweite uns noch näher rückt.


Waldmeisterduft entsteigt dem Krug,
schon träumt man von dem nächsten Zug,
vom köstlichen frischen Perlentrank.
Ist reichlich da? Na, Gott sei Dank!


So kann man recht den Mai nur loben
und noch ein Gläschen angehoben.
Tags drauf, hinter des Dichters Stirn
Maikäferhorden ziehn durch's Hirn.




veredit©isabella.kramer09





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Echo


Echo


später schnee auf den gipfeln und die hohen seen tragen noch eis alpendohlen diskutieren über wer weiß was und über all dem lüpfen wolken kokett ihre ränder zur sonne


fund
am wegrand
ein herz aus stein



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