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gedichte und meer von isabella kramer
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meerblau über alles lieben
strände endlos leer und weit
wellen brandung die getrieben
von der urkraft an uns reibt
windzerzauste haare möwen
deren rufe uns umkreisen
leuchtturmgrüße helle dünen
zeichen die uns meewärts weisen
platz für zweisamkeit und nähe
wortlos eins im anderen zeit
meerblau über alles lieben
strände endlos leer und weit
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es liegt ein wandel unter meiner haut ein neues werden trotz dem druck der zeit streckt sich in ersten warmen frühlingssonnenstrahlen gebirt ein zartes grün entgegen der bedenken weiß der wille und der liebe macht wird es schon richten also streckt die flügel kleine seele aus dem schattengrau ins licht
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inspiriert von meiner lieben Dichterfreundin Gabriele Brunsch
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Der Ton
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eine weiteren frühling wolltest du nicht mehr durchleiden gefangen im eigenen körper entseelt und reduziert ja auf was - zu spät zum verzeihen zu spät für die einen worte
märztag—
bei deiner beiseitzung
hoch oben kranichrufe
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für A. 10.08.1935 - 25.02.2026
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Wunder sein lassen
ich hab eine terrasse wo jährlich wunder vor sich gehen der frühling zaubert hoffnung in die kleinsten winkel ecken und lässt mit seiner zarten hand die schönsten veilchen dort entstehen wo eigentlich nichts wachsen kann in fugen spalten ungemütlich eng der frühling sieht das völlig locker und ist da überhaupt nicht streng lässt wunder eben wunder sein und veilchen sind da eine ganz besondere art zu sagen lebt das leben so gut es eben geht vielleicht denkt ihr ja ebenso wenn ihr das nächste mal ein veilchen seht
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