Wintertraum

 


Wintertraum


mir träumte von einem schloss im schnee
verlassen und dunkel die leeren hallen
einzig das echo meiner zögernden schritte
schien von den eisigen wänden zu schallen

nur der nordwinds sang noch sein uraltes lied
von bällen und tänzen in nächten
die einfach kein ende gefunden haben
geschweige es jemals nur möchten

durch brüchige fenster der mond beschien
die drehenden schatten und schemen
da wogten die roben da funkelten fächer
und geigenmusik füllte winterball szenen

der hauch eines schleiers verloren im tanz
sich im eigenen rhythmus bewegt umschlingt
meinen arm zieht mich an sich und geht
und ich träume und werde verweht



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Gespinnst

 



Gespinnst

 

wenn sich der winter seinem ende neigt dann werd ich dir dein schweigen und die kälte nur zu gern vergeben wenn licht sein recht einfordert und unter sprödem laub doch deutlich sichtbar ist das neue leben dann spinn auch ich zu gold das stroh der dunklen nächte macht und lege es als netz aus glück zurück auf unsere wege sacht um nicht zu stören dass sich der winter sich seinem ende neigt 

 

 

 

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while cleaning

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while cleaning
the wintry garden

i found
hope
again

snowdrops





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first published by ai li. the weight of dialogue (the cherita Book 77) (S.65) empty press 01. August 2023 





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ein Teil




ein Teil


grad wenn ich glaube
das dunkle es könne
mich verschlingen
springt jenes sonnenfleckchen 
mir ins auge und ich weiß
daraus können zarte blüten worte
sich entwickeln

es wird gelingen

das licht das leben die liebe
werden siegen und ich bin

ein teil von diesem kreis 



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Mozart's Violin Concert

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mozart's violin concert

soap bubbles
and candles

celebrating
myself
in a cocoon







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first published by ai li. the weight of dialogue (the cherita Book 77) (S.53). empty press. August 2023



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die hellen Stellen




die hellen stellen


trost kann nur das meer mir geben
und deine hand in meiner wenn 
schritte und herzen im gleichklang 
leben und vor der endlosen weite
der see werden all die sorgen und 
nöte um so vieles kleiner die schreie 
der möwen das rauschen der wellen
es gleicht einem sog der das dunkel
entfernt zurück bleiben nichts als 
die hellen stellen im blau deiner augen
ja -  so kann ich leben 

denn trost kann nur das meer mir geben



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Geständnis





Geständnis


wahrlich ich muss mich nicht neu erfinden ich lieb es an altes anzuknüpfen vielleicht ein klein wenig herum dekorieren aber lieber weit springen als kurz nur zu hüpfen hauptsache das meer der strand und die wellen die weite nordens und all jene stellen die wir mit unserer liebe berührten - ja und die wege die stets zueinander uns führten dies bin eben ich und so soll es auch bleiben da braucht man nicht groß drum verse schreiben



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