warten

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warten auf meer ferner freund besserer tage lustvoller gespiele mit sandigem freiraum lass uns wieder leuchttürme zählen aus wolken rätsel basteln die sich einfach in luft auflösen wie all unsere alltagssorgen möwenlieder aus alter zeit neu vertonen und vor allem uns selbst belohnen mit grenzenlosem nichtstun warten auf meer auf schaumkronen wellen dunkeltürkis und den nächten den hellen von blau angefülten samtigen zeiten voll wohligem schweigen und endlosen weiten die nirgendwo enden als in dir und mir


veredit©isabella.kramer21 

 

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hinter gartenmauern

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hab mich in rosen verstrickt
lass die hortensien gewähren
setze dem ranken und drängen
nichts entgegen - lass alles wachsen
gedeihen und leben soll auf 
meiner haut entstehen ein garten
aus lust und glück - so soll es sein

ich will mein leben zurück 




veredit©isabella.kramer



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sommerblick


sommerblick 

weit über grüne meere ein wogen in gleißendem sonnenlicht der duft von rosen berauscht und lockt wolken bauschen sich zu lächelnden giganten im endlosen blau wäre da nicht das schmerzvolle loch wo du gestern noch warst könnte es sommer sein 


veredit©isabella.kramer 




.. Verlust

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.. Verlust

so ist der name dieses jahres
des narrens bin ich müde und
die löcher meines liebestuches
wachsen bis an die ränder jenes
immerblauen meeres 

geht mir das salz auch bald
zur neige so werde ich
trockene tränen streuen in den wind
der noch nach all jenem vertrauten duftet
das nicht mehr sein konnte wollte
und verfrüht fallen auch die ersten rosen 


veredit©isabella.kramer21 




zu dem unerträglich schmerzvollen Verlust meines geliebten Vaters im März diesen Jahres kommt jetzt auch noch der schwere Abschied meiner Xenia mit ihren 17 wundervollen Jahren in unserem Leben


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ich schreibe dir

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ich schreibe dir

worte wie blühendes gras
sämlinge ungezählt wahllos
vom wind mal hierhin mal
dorthin verweht scheinbar
verschwendetes sehnen
breitet der rote mohn 
seidiges verstehen über uns
wie schon zum anbeginn
unseres ureigenen sommers
kornblumenblau der spiegel
deiner augen und ich mitten 
drin - worte wie blühendes gras




veredit©isabella.kramer



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Dem Meer

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dem meer in uns zu willen sein
der drängenden brandung vollends erliegen
das salz unserer haut in küssen ernten
gemeinsam die körper im sturmwind wiegen
kein land ist von nöten kein grund zu benennen
der ewige rhythmus des ozeans reicht
es geht nicht ums siegen was zählt ist
wir lieben der rest liegt im blau und 
die lösung ist leicht 
dem meer in uns zu willen sein
der drängenden brandung vollends erliegen




veredit©isabella.kramer21 


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in uns

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der ferne neue namen geben
dem licht ganz zugewandt

die sehnsucht nicht mehr suchend
leben

mit allen sinnen uns berauschen
mit jeder faser meerisch sein
hingebungsvolle einfachheit

der stille blauheit so belauschen
dass wir und sie zu einem werden
der ferne neue namen geben

und liebend sein
in uns uns erden



veredit©isabella.kramer21 

 

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