eingesammelt


 

aus dem vermehrten dunkel ein licht erwachen lassen gegen all die bedrohlichkeit farben sammeln vom gelben und pupurnen laub und der blühenden astern herbstkinderleuchten einfangen in der spröden kammer eines verzagenden herzens aus den gesängen der wildgänse noten finden die für sich bestehen auf den weißen blättern ungemalter aquarelle und wenn im grau deiner schläfen sich der frühe mond verfängt so wird er milde lächeln über solches tun


veredit©isabella.kramer20 



Regentage

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es sind die regentage
die der seele kräfte rauben
das nasse einerlei bringt
alle farben zum verlöschen
und trübsinn waltet
zwischen engen wänden

wie sehn ich mich ans graue meer 
mit seinen herbstentleerten stränden

und der blick geht weit
durch tropfenblinde fenster
entgleitet mir die zeit
mit tiefen wolken nordwärts
wo die möwen
meinen namen rufen 


veredit©isabella.kramer20 



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HerbstGefallen

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es herbstelt sich 
mal mit getöse wenn die eicheln
auf das blechdach der garage ploppen
mal wenn die ach so morschen äste
ihr letztes knarzen unter motorsägen
aushauchen und erst die blätterpracht

nie kommen die worte leichter
nie fällt es schwerer nicht im rausch
zu versinken farben und düfte und
dann noch nebel am morgen 

uns dichtern ist die zeit die liebste
so stehen wir den wirbelnden blättern
mit flinker feder zur seite
ganz im banne des herbstgefallen 
berauscht von so viel pracht und wirbel


veredit©isabella.kramer20 


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