.
.
.
.
leise, leise, nur nicht stören
all das weiß, so zart und fein
hingehaucht, wie edle spitze
tausend sterne winzig klein
nur ein laut, es könnt' zerspringen
wie es feenglas vermag
staunend steh ich und genieße
diesen raureifwintertag
weiß nicht, was mich so berührt,
wenn der frost die welt einhüllt
lausche auf die weiße stille,
die mein herz mit frieden füllt.
veredit©isabella.kramer26
.
.
der winter hat sich aufs wintern besonnen!
vor tagen hat es zu schneien begonnen,
dabei ist der winter wohl eingeschlafen.
was klangen sie auch so lieblich, die harfen
vom eiswind aufs zärtlichste angeschlagen,
da konnte man schon ein nickerchen wagen.
doch nun aber sehn wir das ganze malheur,
mit anderen worten wir sehen gar nichts mehr.
es ist völlig weiß um uns, oben wie unten.
die welt da draußen im schnee versunken.
kein laut ist zu hören, die flocken fallen.
ein schneekugelfeeling geschenkt uns allen.
der nordwind türmt wehen 5 meter hoch
und bläßt und bläßt, doch der winter schläft noch,
oder hat er nur die kontrolle verloren
und das weiße treibt schabernack mit seinen ohren?
es pustet und wirbelt, es zischelt und pfeift.
zeit wird es dass er nun endlich begreift,
wir sind so viel winter doch gar nicht gewöhnt.
auch wenn schnee die welt doch ziemlich verschönt.
selbst halligen werden mit weiß gesegnet,
wo's da doch im winter meistens nur regnet.
von süden nach norden ist alles vermummelt
dabei hat der winter uns ganz schön beschummelt,
erst kommt er zu spät und die weihnacht ist grün,
dann kann er nicht einmal die notbremse ziehn.
so werden wir wohl im schnee versinken!
macht's gut liebe freunde -
laßt mich noch mal winken...
veredit©isabella.kramer26
.
heute nacht flog eine große eule ums haus
wollte sie mich wohl zu sich holen?
oder hatten die wilden reiter der nacht
ihr diesen dämonischen streifzug befohlen?
die flügel streiften fast mein gesicht
ihre augen starr auf mich gerichtet
es ist schon sehr seltsam solch wunder zu sehen
vielleicht ist es auch nur erdichtet
veredit©isabella.kramer26
Es gibt eine Variante von den vielen Sagen um die "Wilde Jagd" bei der eine Frau diese anführt, wobei sie auf einem großen Uhu reitet.
.
der anfang ist gemacht
und licht mehrt sich von tag zu tag
was stört schon schnee und eis
wenn helligkeit obsiegt
im steten wandel vom frost verschönt
das welke fast vergessene
weit breiten sich die weißen felder
in den horizont wo wälder
wie versprechen locken
die moore seen ausgebreitet nur für uns
es zählen nicht die falten grau das haar
ein lächeln ist der gewinn und die stete
liebe in deinen augen
veredit©isabella.kramer26
.