veredit©isabella.kramer24
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Wellenrauschen
endloser rhythmus des meeres kristallklar und sommerlich warm wasser und sand dünengräser wispern unaufgeregt fast schläfrig schmiegt sich die stille in den tag es duftet nach späten rosen und freier zeit unsere blicke und finger verschränken sich und wir bleiben einfach bis die sonne rotgolden den horizont berührt
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rosenfülle üppiger rausch an duft bienengesumm und eleganz wahrlich zum sterben schön und grad die nur einmal blühen sind jedes jahr atemberaubend wundervoll wie nie zu vor eintauchen sich gefangen nehmen die zeit einfach anhalten und sein - Mittsommer-Rausch
veredit©isabella.kramer23
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sommerisch
im grün vergessen im duft der rosen dich trinken versinken in träumen und tanzenden flecken aus sommer und schattenspiel haut an haut freigeatmet und schreibst du mir liebe dazu dann glaub ich und bleib ungebunden verbunden im grün vergessen
veredit©isasbella.kramer23
späte rosen mit kleinem rost wie sommersprossen darüber flirrendes licht verführend versprechend und herrlich lasziv unerwartete wärme durchströmt weckt erinnerungen an goldene tagen reisen südlichen gärten und überfluss die katze und ich räkeln uns auf den kleinen sonnenflecken auf dem was einst ein rasen war und fühlen uns ganz durch und durch wohlig septembrig
veredit©isabella.kramer22
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Sommerseiten
des sommers seiten
leer geschrieben
genius flog mit den schwalben fort
fünf weiße blätter sind verblieben
verwaist verschmäht kein einziges wort
will mehr des sommers ende singen
von farben die vor sonne glühen
von späten rosen und hortensien
die über anemonen blühen
und heideflächen dunkelrot
darüber himmel schier zum staunen
solch tiefes blau
solch wolkenburgen
und goldene birken die über braunen
wildgräsern ihre tupfen streuen
weit mehr als nur fünf seiten füllen
der sommer geht und lässt die stillen
tage vom späten glück für dich für mich
für uns zurück
veredit©isabella.kramer22
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...wie der Garten in Fülle schwelgt. Überbordend sinnlich verströmen sich schon die Ramblerrosen am Eingang. Was macht es da, dass sie die Einfahrt zum Carport versperren, scheinen sie doch eine Ouvertüre ganz besonderer Art zu. Es ist ihr Monat, alles hat sich ihrer Schönheit verschrieben. Durch die knarrende Pforte lassen sie einen ja noch und sofort löst sich das Ungelöste. Rosen, Alte, Leuchtende, Winzige und Unglaubliche, überall, dazwischen, darüber und darum. Ein Verströmen und Betören. Brunnen murmeln im lichten Schatten, umrankt von zarten Blütengespinsten in Blau und Lichtgrün. Und es scheint, all das spricht miteinander in einer längst vergessenen Sprache.
veredit©isabella.kramer22
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das lied der nachtigall
wenn juniabende nur zögerlich ihr licht verlöschen
und rosendüfte gleich dem atmen schöner göttinnen
sich sacht an sommerwarme wangen legen
dann schmelzen töne aus den hohen eichen die
anders kann ich es nicht sagen sind so herzerweichend
das mir tränen ganz natürlich scheinen dieses ist
der wahren liebe schall ich bin mir sicher
wie schon lang nicht mehr und während ich mich
in der dämmerung verliere klingt es zärtlich tröstend
und so überirdisch fein das lied der nachtigall
veredit©isabella.kramer22
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nach innen gekehrt
nach innen gekehrt die zeit im dezember erster schnee in zarten schleiern enthüllt die neue die andere schönheit pur und schnörkellos nur ab und zu das rot letzter äpfel am baum und goldene sprenkel vergessener rosenblätter früh kommt die dämmerung verspricht kerzen und nähe und das spiegeln der liebe in deinen augen wärme die von innen kommt und schon wieder fallen leise flocken
veredit©isabella.kramer21
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Novemberrosen
ich schenkte dir novemberrosen
du gabst mir dafür jahre voller licht
den herbst deine liebe das alte versprechen
wie kostbar es war das wussten wir nicht
das himmelblau an den küsten des meeres
den schutz deiner arme bei böigem wind
wenn angst mich bedrohte den druck deiner hand
und dass wir zu zweit so viel besser sind
veredit©isabella.kramer21
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herbst_zeitlos
lichtgewinn durch fallende blätter mehr und mehr ruhe innen und außen spätsommerwarm gold rotbraun und ein wenig aubergine muss sein lachst du - du kennst mich gut zwischen den späten rosen wollen wir uns noch etwas einnisten im glück schwelgen träumen und apfelduft atmen stilles sein und kleine sünden mehr braucht es nicht herbstzeit
veredit©isabella.kramer21
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September Elegie
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hinter gartenmauern
ich will mein leben zurück
veredit©isabella.kramer
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sommerblick
weit über grüne meere ein wogen in gleißendem sonnenlicht der duft von rosen berauscht und lockt wolken bauschen sich zu lächelnden giganten im endlosen blau wäre da nicht das schmerzvolle loch wo du gestern noch warst könnte es sommer sein
veredit©isabella.kramer
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.. Verlust
so ist der name dieses jahres
des narrens bin ich müde und
die löcher meines liebestuches
wachsen bis an die ränder jenes
immerblauen meeres
geht mir das salz auch bald zur neige
so werde ich trockene tränen streuen in den wind
der noch nach all jenem vertrauten duftet
das nicht mehr sein konnte wollte
und verfrüht fallen auch die ersten rosen
veredit©isabella.kramer21
zu dem unerträglich schmerzvollen Verlust meines geliebten Vaters im März diesen Jahres kommt jetzt auch noch der schwere Abschied meiner Xenia mit ihren 17 wundervollen Jahren in unserem Leben
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