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Dezemberrosen






Dezemberrosen 


es sind die letzten rosen
die blühen in der winternacht

sie trotzen
allem grau
dem wind 
und regen

es scheint als halten sie
mit ihrer poesie 
für alle liebe auf der welt

ein zärtliches erinnern
in uns wach




veredit©isabella.kramer24



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Es ist die Zeit




Es ist die Zeit 


wenn zwischen letzten Rosen
Nebelfrauen ihre Lieder weben
der Tau der Nacht im ersten Frost erstarrt  
wenn Kranichzüge wieder südwärts
streben kaum noch ein Blatt am Baum
verharrt und Winde rasch in Stürme
sich verwandeln dann wird es Zeit
für Kerzen Nähe und Gedichte
die von der Liebe und der Sehnsucht
handeln vom Meer und allem was da 
zählt im Leben 

wenn zwischen letzten Rosen 
Nebelfrauen ihre Lieder weben




veredit©isabella.kramer24


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Wellenrauschen

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Wellenrauschen

endloser rhythmus des meeres kristallklar und sommerlich warm wasser und sand dünengräser wispern unaufgeregt fast schläfrig schmiegt sich die stille in den tag es duftet nach späten rosen und freier zeit unsere blicke und finger verschränken sich und wir bleiben einfach bis die sonne rotgolden den horizont berührt 

 

 


veredit©isabella.kramer24
 
 
 
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Septemberrosen

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Septemberrosen 


nichts ist so vergänglich
wie septemberrosen
 
die leicht vom rost betupften schönen
die die poesie in vollen dosen über reste
eines sommergarten legen
 
und wir lassen uns beschenken
dankbar jeden warmen tag auskosten
und nicht denken das ganze endlich ist
sommer geht die liebe bleibt uns 

nichts ist so vergänglich
wie septemberrosen





veredit©isabella.kramer23



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Gartennotizen - 22. Juni 2023

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rosenfülle üppiger rausch an duft bienengesumm und eleganz wahrlich zum sterben schön und grad die nur einmal blühen sind jedes jahr atemberaubend wundervoll wie nie zu vor eintauchen sich gefangen nehmen die zeit einfach anhalten und sein - Mittsommer-Rausch



veredit©isabella.kramer23

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Sommerisch





sommerisch 


im grün vergessen im duft der rosen dich trinken versinken in träumen und tanzenden flecken aus sommer und schattenspiel haut an haut freigeatmet und schreibst du mir liebe dazu dann glaub ich und bleib  ungebunden verbunden im grün vergessen




veredit©isasbella.kramer23




Gartennotizen - 13. September 2022




späte rosen mit kleinem rost wie sommersprossen darüber flirrendes licht verführend versprechend und herrlich lasziv unerwartete wärme durchströmt weckt erinnerungen an goldene tagen reisen südlichen gärten und überfluss die katze und ich räkeln uns auf den kleinen sonnenflecken auf dem was einst ein rasen war und fühlen uns ganz durch und durch wohlig septembrig 



veredit©isabella.kramer22 


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Sommerseiten

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Sommerseiten 

des sommers seiten
leer geschrieben
genius flog mit den schwalben fort
fünf weiße blätter sind verblieben
verwaist verschmäht kein einziges wort
will mehr des sommers ende singen

von farben die vor sonne glühen
von späten rosen und hortensien
die über anemonen blühen
und heideflächen dunkelrot

darüber himmel schier zum staunen
solch tiefes blau
solch wolkenburgen
und goldene birken die über braunen
wildgräsern ihre tupfen streuen

weit mehr als nur fünf seiten füllen
der sommer geht und lässt die stillen
tage vom späten glück für dich für mich
für uns zurück




veredit©isabella.kramer22



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Gartennotizen - 15. Juni 2022

 



...wie der Garten in Fülle schwelgt. Überbordend sinnlich verströmen sich schon die Ramblerrosen am Eingang. Was macht es da, dass sie die Einfahrt zum Carport versperren, scheinen sie doch eine Ouvertüre ganz besonderer Art zu. Es ist ihr Monat, alles hat sich ihrer Schönheit verschrieben. Durch die knarrende Pforte lassen sie einen ja noch und sofort löst sich das Ungelöste. Rosen, Alte, Leuchtende, Winzige und Unglaubliche, überall, dazwischen, darüber und darum. Ein Verströmen und Betören. Brunnen murmeln im lichten Schatten, umrankt von zarten Blütengespinsten in Blau und Lichtgrün. Und es scheint, all das spricht miteinander in einer längst vergessenen Sprache. 



veredit©isabella.kramer22



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Das Lied der Nachtigall

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 das lied der nachtigall

wenn juniabende nur zögerlich ihr licht verlöschen
und rosendüfte gleich dem atmen schöner göttinnen
sich sacht an sommerwarme wangen legen 
dann schmelzen töne aus den hohen eichen die 
anders kann ich es nicht sagen sind so herzerweichend
das mir tränen ganz natürlich scheinen dieses ist 
der wahren liebe schall ich bin mir sicher
wie schon lang nicht mehr und während ich mich
in der dämmerung verliere klingt es zärtlich tröstend
und so überirdisch fein das lied der nachtigall 



veredit©isabella.kramer22



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Gartennotizen - 8. Dezember 2021

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nach innen gekehrt

nach innen gekehrt die zeit im dezember erster schnee in zarten schleiern enthüllt die neue die andere schönheit pur und schnörkellos nur ab und zu das rot letzter äpfel am baum und goldene sprenkel vergessener rosenblätter früh kommt die dämmerung verspricht kerzen und nähe und das spiegeln der liebe in deinen augen wärme die von innen kommt und schon wieder fallen leise flocken


veredit©isabella.kramer21

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Novemberrosen

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Novemberrosen


ich schenkte dir novemberrosen
du gabst mir dafür jahre voller licht
den herbst deine liebe das alte versprechen
wie kostbar es war das wussten wir nicht

das himmelblau an den küsten des meeres
den schutz deiner arme bei böigem wind
wenn angst mich bedrohte den druck deiner hand
und dass wir zu zweit so viel besser sind 





veredit©isabella.kramer21 



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herbst_zeitlos

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herbst_zeitlos

lichtgewinn durch fallende blätter mehr und mehr ruhe innen und außen spätsommerwarm gold rotbraun und ein wenig aubergine muss sein lachst du - du kennst mich gut zwischen den späten rosen wollen wir uns noch etwas einnisten im glück schwelgen träumen und apfelduft atmen stilles sein und kleine sünden mehr braucht es nicht herbstzeit 




veredit©isabella.kramer21


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September Elegie

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September Elegie

von lichtlosen tagen 
von worten die fehlen 
vom sommerschlusswählen
von kandidaten
die nicht wirklich zählen
von winzigen schnecken 
auf letzten rosen von liebe 
jedoch nur in kleinsten dosen
von kranichen die nach süden ziehn
von einsamkeit leere und vom entfliehn... 


veredit©isabella.kramer21



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hinter gartenmauern

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hinter gartenmauern


hab mich in rosen verstrickt
lass die hortensien gewähren
setze dem ranken und drängen
nichts entgegen - lass alles wachsen
gedeihen und leben soll auf 
meiner haut entstehen ein garten
aus lust und glück - so soll es sein

ich will mein leben zurück 




veredit©isabella.kramer



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sommerblick


sommerblick 

weit über grüne meere ein wogen in gleißendem sonnenlicht der duft von rosen berauscht und lockt wolken bauschen sich zu lächelnden giganten im endlosen blau wäre da nicht das schmerzvolle loch wo du gestern noch warst könnte es sommer sein 


veredit©isabella.kramer 




.. Verlust

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.. Verlust

so ist der name dieses jahres
des narrens bin ich müde und
die löcher meines liebestuches
wachsen bis an die ränder jenes
immerblauen meeres 

geht mir das salz auch bald zur neige
so werde ich trockene tränen streuen in den wind
der noch nach all jenem vertrauten duftet
das nicht mehr sein konnte wollte
und verfrüht fallen auch die ersten rosen 


veredit©isabella.kramer21 




zu dem unerträglich schmerzvollen Verlust meines geliebten Vaters im März diesen Jahres kommt jetzt auch noch der schwere Abschied meiner Xenia mit ihren 17 wundervollen Jahren in unserem Leben


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zurück ins glück

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Zurück ins Glück

aufschürfen die worthülsen
am flutrand des kleinen glücks 
sich lustvoll dem sommer verschreiben
herrlich ungestüm wie die rosen
die die dünen umschlingen 
uns duft und trautes versteck  
zugleich nichts außer wandernden
wolken und fernen möwenrufen
sehnlich schmiegt sich der wind
an dünen und sonnenwarme haut
blau breitet sich schützend und der sand
rieselt durch unsere offenen hände 
zurück ins glück




veredit©isabella.kramer20 


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Gartennotizen - 12. Juni 2019






wie soll man solch rosen beschreiben wo ihre fülle gleich schäumenden wogen haus und garten umspült tags wie nachts betörend verführend sinnlich sehnendes blühen über blühen sonnendurchglüht und selbst der mond flicht sich in ihre überbordenden zweige sucht ihre nähe und lässt sein silbernes licht nur gar zu gern mit ihnen verschmelzen blütengekrönte schalen der liebe zur schönheit einzigartige eleganz rosen süß und schmelzend über und über und selbst im vergehen ganz der schönheit anheimgegeben tropfen die fallenden blütenblätter gleich seidenen tüchern auf moosige steine all ihr duft ist erinnern und verheißung







veredit©isabella.kramer2019

fügt eine

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fügt eine die schatten zu licht
webt sich in grün sacht so sacht
schenkt sich die rosen selbst dazu
so genau so wird glück gemacht 



veredit©isabella.kramer2018










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