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sagen können

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wie liebe ich das meer
die wildheit seiner brandung
hoch an steilen küsten
die weite der unendlichkeit
der mensch so winzig klein
verloren unwichtig
der wellen kraft erlegen
wie liebe ich das meer

die schönheit seiner blauschattierungen
bis hin zum herrlichsten türkis wenn 
sonnenhimmel überspannen seine 
wasserspiegel von horizont zu horizont

dann bin ich eins mit mir und dieser weite
weiß meinen platz zu schätzen den das leben
mir geschenkt und atme jeden augenblick
so tief so rein und voller dankbarkeit
ich will nicht mehr als das genießen
fühlen - staunend stehen sagen 

wie liebe ich das meer



veredit©isabella.kramer25





Canción de despedida

 





die inseljahre sind vergangen 
geblieben sind mir nur die lieder
die muscheln sand in kleinen gläsern
und manchmal träume ich sie wieder

den duft die stille tauben gurren
das träge rascheln alter palmen
will nicht erwachen einfach bleiben
durch meinen traum dort hingelangen



veredit©isabella.kramer25



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como una isla





wenn deine haut mir wieder heimat wird
der wind mir flüstert lockende versprechen
die sonne auf den lavafelsen glüht und
an der schroffen küste sich die wellen brechen

dann will ich schweigend liegen
länger als ein leben als äonen sind
mit dir mich ewiglich als insel
auf dem meer des lebens binden

war'n wir doch stets
des anderen zuflucht
halt und liebe frei verbunden 
wie liebende es eben sind




veredit©isabella.kramer25



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von liebe





sprich mir von liebe
im frühling
streu blütenblätter
in mein haar
lass es sonne und
wolken regnen
das meer sich breiten
und wellen branden
mach die alten 
wünsche 
wahr


veredit©isabella.kramer25


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meerfern

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meerfern

verloren
dem sehnen erlegen
selbst in meinen träumen
ist brandung zu hören

morgens 
das kissen
es duftet
nach salz 



heut nacht 
war ich dort
ich könnte 
es schwören



veredit©isabella.kramer25


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Inseljahre

 



 

Inseljahre 

 

es sind die alten spuren jener inseljahre wenn morgenlicht das meer versilbert fern tauben gurren und  palmwedel flüstern im trägen passat das klare frischgewaschene licht die erdig warme farbpalette ferner berge purpur ocker aubergine und einen hauch von diesem fahlen grau das stets das herz berührt und dieses eine wolkenkind das sorglos in dem blauen übermaß sich einfach treiben lässt wie wir 



veredit©isabella.kramer24

 

 

 

 

Abendlich/t

 .


Abendlich/t


ausgerollt hat sich das licht auf salzige wogen glitzert blendet lockt wispert schreitet fort seinen weg weit über den rand der welt einzelne möwen rufen ihre zustimmung lavasand erwidert das gleißen mit millionen von schwarzen sternen und der stetige warme wind streichelt umarmt wie ein alter freund wundersame reise des einsamen seglers auf dem horizont selbst mit geschlossenen augen sehe ich dich - meer



veredit©isabella.kramer23



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una promesa





una promesa

das erste licht der morgensonne
über den fernen bergen im dunst 

verschlafen wiegt der wüstenwind
 palmwedel und lichtstreifen
sacht vor und zurück 

tauben gurren 



veredit©isabella.kramer23






Meerkinder

 




Meerkinder

wiedergeboren
letztlich von Wogen
an Land geworfen

ohne das Salz
auf der Haut
restlos verloren
doch zweisam
gefunden

Wege und Hindernisse
immer mit jenem Ziel
im Blick überwunden
herztief verschworen
Meerkinder wie wir
suchen und finden
das Blau in den Dingen

Wind und Weite sind
unsere Gefährten
das Schöne Gemeinsame
Gute das immer Gelingen
und wissen was zählt
sei es Land oder Wasser
sei es Berg oder Meer
mitten im Blau
im Salz
im Unendlich
wir haben uns gewählt






veredit©isabella.kramer23



Inselbild

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Inselbild

 

im hafen schlafen alte fischerboote
darüber himmel blau wie frisch gestrichen
der warme wind zerzaust die wellen vor den felsen
und eine marktfrau leert den letzten korb mit fischen
in richtung hafenkatzen lockend rufend
es gleißt das licht die stille ringsum füllt
wär' nicht das meer in seiner ewigen bewegung
man meinte alles wäre nur ein bild



veredit©isabella.kramer23 

 

 

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Sandig

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Sandig 


fernweh rieselt als sand aus lang nicht benutzten koffern bilder und worte sind mir geblieben und diese ahnung vom ankommen diese ferne brandung die immer lockt nie nachlässt im sehnen gefangen lausche ich - fernweh 


veredit©isabella.kramer23


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Dem Meer

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dem meer in uns zu willen sein
der drängenden brandung vollends erliegen
das salz unserer haut in küssen ernten
gemeinsam die körper im sturmwind wiegen
kein land ist von nöten kein grund zu benennen
der ewige rhythmus des ozeans reicht
es geht nicht ums siegen was zählt ist
wir lieben der rest liegt im blau und 
die lösung ist leicht 
dem meer in uns zu willen sein
der drängenden brandung vollends erliegen




veredit©isabella.kramer21 


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only you and I

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only you and I

lazy sunny hours
chirping sparrows
from somewhere

my skin shines
under your hand




©isabella.kramer




first published by Ai Li at "leave me here" 21. August 2020





meerisch





meerisch

wenn liebe ewig ist
dann denke ich sie mir 
wie das meer
mit seiner vielfalt 
an leben farben formen
seinem rhythmus der nie alt
wird sondern stetig sich
erneuernd reibend rollend
drängend manchmal völlig
still nur scheinbar leblos
dennoch angefüllt vital
mit seinen vielen blauen tönen
irisierend schön betörend
bis bedrohend grau 
zerstörend doch die basis
unseres lebens ja ein
sinnbild allen gebens

ich weiß
all jenes schrieb
ich schon einmal doch
wie das meer stets bleibt
und ist
so meine liebe
die du bist 

wenn liebe ewig ist
dann denke ich sie mir
wie das meer 



veredit©isabella.kramer21



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Die Reisende



warf sich eine in die welt 
stellte die ränder quer in den wind
formte die hände zu muscheln
im warmen sand war sie doch 
immer eines meeres kind 

warf sich eine in die welt
türmte die träume höher als 
wolken gelangen teilte die nächte
in feine streifen schillerndes 
tanzen der lichter des nordens
doch sie ließ sich nicht fangen

frei wie der möwen flug niemandes
braut doch der liebe verschworen
stark und treu zu sich selbst
warm und zärtlich zum außen
warf sich eine in die welt 




veredit©isabella.kramer2021 

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must do this

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must do this 
again and again

conch shell over conch shell 

the one still waiting for me
with my song
in its heart 



veredit©isabella.kramer19









über cherita

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Der Ruf



der Ruf


heut bin ich ans meer gegangen
mir war als ob es mich rief
der himmel war bleiern
von wolken verhangen
der sturm kam
getrieben vom tief
aus west türmten wellen
wie berge so hoch
doch ich stand
und lauschte dem tosen
die augen voll salz
das herz schwer und nass
so winzig vor all diesen großen
gewalten die mich an den platz
verweisen den einzig das leben
mir gab so werde ich ewig
vom meer gerufen
so lang ich das leben hab


veredit©isabella.kramer20


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es ist



es ist der liebe geschuldet
der hingabe wie dem verlangen

es ist der leidenschaft geschuldet
dem feuer das niemals erlischt

einer brandung die alles verschlingt
uns vereint und sollten wir jemals 
zum ende gelangen

denn hier sind wir doch nur geduldet

so nehmen wir die gewissheit mit
in die lange nacht

es ist der liebe geschuldet 



veredit©isabella.kramer2020


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noch





noch ist mein herz
im süden geblieben
hat sich auf warmen felsen 
immer das wilde meer 
im blick gar so gern 
verloren 





veredit©isabella.kramer19


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schreibt einer

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reibt sich im wind der welt 
zugewandt läuft denkend
worte um worte wellengleich
herztief und wolkenleicht
stets innig gelebt weit
offner sinn ganz nah am puls
federflug und doch der stein
der wellenringe breitet
spiegel und echo pfeil
und amboss ganz wie es 
sein soll und ist 
schreibt einer




veredit©isabella.kramer2018


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