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bloßgelegt

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die masken fallen
nie traf etwas 
so punktgenau den kern 
wie zur zeit 



veredit©isabella.kramer20 


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dahin/gehaucht

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atemlos
wären wir
den atem los
das atemlos
sozusagen
ein hauptgewinn
könnten wir
endlich wieder
alle so tun
als ob nichts
gewesen wäre


veredit©isabella.kramer2020 


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introvertiert



eingestellt die nähe untersagt das ertasten der gegenhaut heimlicher wunsch scheut es den atem der liebe in die warmen falten der nacht verlegt sich das fühlen selbst an den fingerspitzen traut es sich nicht zu fassen das was menschlich macht verstörend verkehrt wenden wir uns die haut nach innen wo der geisterwind in süßen düften den frühling überquellen lässt nichts lockt so sehr wie das verbotene land links unterhalb deines herzbogens


veredit©isabella.kramer2020

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Lichtstreif




auf eigenen wegen reist die zeit
gebt ihr das hoffen an die hand
die welt wagt nicht einmal zu atmen
doch stärken krisen jenes band
das liebe webt in diesen frühling
ein helles licht macht sich bereit
es tröstet, wärmt und stärkt von innen
auf eigenen wegen reist die zeit



veredit©isabella.kramer



inspiriert von dem wundervollen Blogtitel von Hermann Josef Schmitz

Hoffen



die wege sind uns verschlossen
die nähe wird zur gefahr
der himmel steht nur noch
den wolken und vögeln offen
natur lebt den frühling ganz bar
unseres miterlebens kaum
trau ich mich freude zu schreiben
der boden scheint schwankend
die zukunft dumpf vage
gefahr droht von allen seiten
nichts vor uns wird jemals
wieder so werden was wir noch
gestern alltäglich genommen
weltwandel mit härtester schrift
geschrieben die welt ist zu rund
um ihr zu entkommen

wir treffen uns
jenseits der weißen wolken
dort sind unsere wege offen
sie liegt in uns
diese kraft für morgen
ich zähle darauf
nennt ihr es hoffen


veredit©isabella.kramer



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