einer von dreien

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von hellstem blau die luft ganz und gar ungebändigt bei jedem blick mehr und mehr krokusse wie küsse hört sich das an schälchen über schälchen eigentlich platz genug für ein zwei sonnenstrahlen zwischem dem ausbleibenden schnee zustimmend nicken die stolzierenden raben den park der kleinen wunder bedächtig durchmessend teilen wir uns die eintracht im schweigen -  so schreibe ich mir den hellen wind auf die seiten den der dich immer zum lachen bringt du zupf eine zaubernuss ab und weißt ja zwei wünsche sind noch frei



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Abendlied

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abendlied 


wenn feuerberge sich aus dem dunst erheben
mit ihren scharfen zähnen die wolken ritzen
der westwind wellen rössermähnen schenkt
das letzte licht sand lässt wie goldstaub blitzen
die möwenschreie so sehr nach freiheit klingen
sich aus dem hier dem gold dem blau die melodie erhebt
dann lausch ich leb und könnt' doch klaglos scheiden 
es ist mein abendlied es ist mein glück 
ich hab es durch und durch gelebt 




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Begleichung





begleichung


winterlicht
durchstreift
den morgen
/danach/

ich nehme eine winzige menge im pinsel auf

lote damit mein dunkel
vom weißen blatt
und setze /letzt/endlich/
ein neues zeichen

kein zuviel
kein zuwenig
aber mit kleinem
schwung nach
oben


schulde es mir
die da liegt






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Winterspaziergang am Fluss

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winterspaziergang am fluss


flimmern, funkeln
flirren und gleißen
schwarz und weiß
das ried singt mit leisen
tönen ein lied

irgendwie klingt es 
nach frühling






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Ein Leben





ein leben

dem blau verschrieben 
straßen aus licht entdeckt
gemalt und erwandert
wellen durchschwommen
besiegt und zerrieben
und wieder im licht 
geboren 


dem blau zugeflossen 
jahr um jahr gesammelt 
hoffnung und tränen 
vergossen 
der stille erst nahrung
dann inhalt gegeben
verloren


wir nehmen es an 
komm schreib uns ins blau
die tage sind brüchig
das licht mag nicht reichen
mag sein das ist alles
doch es ist unser leben 





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jenseits der mauern

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jenseits der mauern


sturm rüttelt machtvoll an gedanken
treibt welke blätter
durch einstmals
lichtverwunschne räume
stürzt morsche bäume
bringt nur die mauern nicht zum wanken
die dich und mich verbinden


weit kreuzen unsere linien sich
jenseits der mauern immerblau
die häfen viele winter fern
der träume hoffnung
reingeschrieben schau


ich nenn dich meer
wo segel sich an segel lehnt
trotzt sturm
und donnerndem getose
dem wind geboren und
der weite kraft vertrauend


so ist es halt
wenn zwei sich
auf immer
jenseits der mauern
finden






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Vorfreude

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vorfreude


licht breitet der morgen
über das neue jahr
frosthelle flächen spiegeln
die freude über so viel
unbeschriebenes


weit wirft sich der himmel
seewärts - funken tanzen
im schwankenden riet
und im fernen blau
formt sich ein neues wort






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