Seeblau




den see einatmen 
im glitzern vergehen
wolken die riesen umarmen
tage die nur aus licht bestehen
augen randvoll mit blau gefüllt
stille das glucksen von wellen
seewind zärtlicher streichler 
mild ist das fühlen herzweit
das denken und du bist mein
seeblau die tiefe fülle 
des späten sommers dir 
will ich mich schenken 




veredit©isabella.kramer 2019


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finden



finde mich wieder
in jenem licht
spätsommer 
sprossen
ein lachen 
das nicht
an den augen
endet das dich
tief in mein 
herz schreibt
wie ein gedicht 



veredit©isabella.kramer2019 


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den Bergen zu



den Bergen zu entrollen sich neue Wege Tage spannen sich zwischen Felsen und Kindheitswiesen duftgefüllt gekreuzt von rauschenden Bächlein und mit all dem Postkartenidyll das sich festgesetzt hat in jenen kleinen Herznischen wo die Sommerhitze abgekühlt wird im Tiefblau der Bergseen spiegelblank Gipfel wie freundliche Götter gestrenger Ewigkeiten und nur für uns Zeit all das mitzunehmen im kleinen Gepäck


veredit©isabella.kramer2019

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blau geschrieben




blau geschrieben
zwischen den wellen 
wiegen die worte
sacht vor und zurück
von türkis bis aquamarin
mal schaumgekrönt
mal verspielt lockend

lassen die sonne
tief hinein und hindurch
winzige fische flitzen
um sie herum kitzeln
die kleinen ecken und kanten 
glitzernd bricht sich das licht

sommer wird 
blau geschrieben und 
erfrischung ist auch
ein gedicht 


veredit©isabella.kramer 2019 


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Pan's Spiele




vom licht
ausgewaschene tage
legen sich träge
haut an haut

falter taumeln
sommer berauscht
der südwind lässt
blaue schatten gleich
brandungswellen sein spiel
mit uns treiben

hitze knistert im gras
es duftet nach phlox
und himbeeren

ich küsse dir das rot
von den lippen
süß so süß löst du
die schwersten wolkenrätsel
für mich luftig leicht
einfach so

vom licht
ausgewaschene tage
legen sich träge
haut an haut


veredit©isabella.kramer2019




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Zugewinn




will mich bereichern
am meer an himmel
sand und gleitenden
möwen will wolken
sammeln und kränze
aus sommerblumen
winden ins offene haar
zeit aus dem wind 
pflücken und mit 
den muschelschätzen
horten zehen bohren
in warmen sand
wellen lauschen träumen
still mit den schafen
grasen am fuss
des leuchtturms und
teilen das salz 
auf den lippen mit dir



veredit©isabella.kramer19


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reibeisen nr. 36



reib 
                                   eisen Nr. 36                                 


Das internationale Kulturmagazin aus Kapfenberg
Nr. 36

Jahrgang 2019
Europa
Literatur
Kreis Kapfenberg ist erschienen und

ich bin freue mich sehr im neuen reibeisen mit einem Gedicht vertreten zu sein.
Im 8. Jahr in Folge bin ich dabei, das spornt an und gibt Energie für die Zukunft. 



Gedicht: 


Stets finde ich es besonders gut bei der Jurierung für das jährliche reibeisen , dass sie nach wie vor anonymisiert erfolgt, so dass eben der Text und nicht der Autor ausgewählt wird. Mein tiefer Dank an all jene Unermüdlichen, die dieses wundbare Magazin auf diesem hohen Niveau Jahr für Jahr ermöglichen !!!



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