Wolken tragen
es sind die wolken die mich tragen das weiß und blau und grau mit allen sanften tönen es bindet mich zusammen hält und sendet mich doch so unendlich weit wie es nur wolken können nicht fragen warum wozu es einfach tun weil es letztendlich machbar ist und wolkig federleicht davon zu stoben und nur dem wind in schwesterlicher liebe an verbunden
veredit©isabella.kramer2019
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Herbstahnung
es zieht ein leuchten auf am rand der seelen
lässt wälder tief die letzte sonne atmen
und ein stille legt sich ganz im farbenrausch
versunken und wind schickt seine macht
in wilden liedern durch die abgeräumten fluren
dass alles fällt und gleitend taumelt
sich zur erde senkt dem anfang zu
ein letzter sonnenkuss des sommers zeit
vorüber reife kommt und überwältigt gibt
die erde ihre gaben
veredit©isabella.kramer2019
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über weite Himmel
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über weite himmeln gleiten
westwärts federn gleich verweht
windschwester spürst du mich
riesensprünge durch die sphären
mit der leichtigkeit der liebe
wie sie träumer eben träumen
sich erschaffen aus dem blau
geben neuen welten namen farben
staunen wachsen wandern weite
länder menschen meere bauen
städte in den wolken randvoll
zauber und geschichten leise
laute worte lieder und gedichte
nur für dich
augen voller abendgold
und dahinter neue morgen
zart getönt so unverbraucht
alles neu und alles offen
alles dir und alles mir
über weite himmel gleiten
deine schwingen neben mir
veredit©isabella.kramer2019
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über weite himmeln gleiten
westwärts federn gleich verweht
windschwester spürst du mich
riesensprünge durch die sphären
mit der leichtigkeit der liebe
wie sie träumer eben träumen
sich erschaffen aus dem blau
geben neuen welten namen farben
staunen wachsen wandern weite
länder menschen meere bauen
städte in den wolken randvoll
zauber und geschichten leise
laute worte lieder und gedichte
nur für dich
augen voller abendgold
und dahinter neue morgen
zart getönt so unverbraucht
alles neu und alles offen
alles dir und alles mir
über weite himmel gleiten
deine schwingen neben mir
veredit©isabella.kramer2019
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Seeblau
den see einatmen
im glitzern vergehen
wolken die riesen umarmen
tage die nur aus licht bestehen
augen randvoll mit blau gefüllt
stille das glucksen von wellen
seewind zärtlicher streichler
mild ist das fühlen herzweit
das denken und du bist mein
seeblau die tiefe fülle
des späten sommers dir
will ich mich schenken
veredit©isabella.kramer 2019
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finden
finde mich wieder
in jenem licht
spätsommer
sprossen
ein lachen
das nicht
an den augen
endet das dich
tief in mein
herz schreibt
wie ein gedicht
veredit©isabella.kramer2019
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den Bergen zu
den Bergen zu entrollen sich neue Wege Tage spannen sich zwischen Felsen und Kindheitswiesen duftgefüllt gekreuzt von rauschenden Bächlein und mit all dem Postkartenidyll das sich festgesetzt hat in jenen kleinen Herznischen wo die Sommerhitze abgekühlt wird im Tiefblau der Bergseen spiegelblank Gipfel wie freundliche Götter gestrenger Ewigkeiten und nur für uns Zeit all das mitzunehmen im kleinen Gepäck
veredit©isabella.kramer2019
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blau geschrieben
blau geschrieben
zwischen den wellen
wiegen die worte
sacht vor und zurück
von türkis bis aquamarin
mal schaumgekrönt
mal verspielt lockend
lassen die sonne
tief hinein und hindurch
tief hinein und hindurch
winzige fische flitzen
um sie herum kitzeln
die kleinen ecken und kanten
glitzernd bricht sich das licht
sommer wird
blau geschrieben und
erfrischung ist auch
ein gedicht
veredit©isabella.kramer 2019
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