nach der Krise




dem rand ein wenig näher rücken austesten wie weit der mut wohl reicht unter den dunklen schwingen mich selbst an die grenze bringen ringen um das bisschen mut was es braucht auch das zu überstehen sehen wie hart an der grenze das leben ist in jedem augenblick umso kostbarer glücksvoller und lichter ist mir der heutige morgen - davon gekommen


veredit©isabella.kramer2019


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Noch schnell



noch schnell ein gedicht
geschrieben bevor
der oktober vergeht
das glühen der farben
verblasst und der wind
mit all seiner wilden
kraft das land entleert
nichts außer dir und mir
zurücklässt nebel und
november uns einholt
gedanken an die die wir
längst verloren und doch stets
bei uns sind dem sieg
des dunkeln den schein
warmer kerzen entgegen
setzen und dein und
mein herz so nah mit
aneinander vernetzen
das selbst unsere träume
gemeinsam sind



veredit©isabella.kramer19

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Kleine Blätter



wenn kleine blätter
sich in großen gesten
wege bahnen
aus allen winkeln
farben quellen leuchtend
wie im rausch verteilt 
das land mit herbst 
bemalen solange
bis der nächste sturm
dem bunten treiben
einhalt bietet und stille
ihre beste seite zeigt
dem innern zugewandt
klein ist der friede
und die liebe tief
wie nur der herbst
sie fühlbar macht
das sehnen endlos
denn das meer ist weit
weit jenseits unserer
träume hoffen aber
kleine blätter fallen 



veredit©isabella.kramer


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Wolken tragen



es sind die wolken die mich tragen das weiß und blau und grau mit allen sanften tönen es bindet mich zusammen hält und sendet mich doch so unendlich weit wie es nur wolken können nicht fragen warum wozu es einfach tun weil es letztendlich machbar ist und wolkig federleicht davon zu stoben und nur dem wind in schwesterlicher liebe an verbunden



veredit©isabella.kramer2019 



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Herbstahnung



es zieht ein leuchten auf am rand der seelen
lässt wälder tief die letzte sonne atmen
und ein stille legt sich ganz im farbenrausch
versunken und wind schickt seine macht
in wilden liedern durch die abgeräumten fluren
dass alles fällt und gleitend taumelt
sich zur erde senkt dem anfang zu
ein letzter sonnenkuss des sommers zeit
vorüber reife kommt und überwältigt gibt
die erde ihre gaben




veredit©isabella.kramer2019


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über weite Himmel

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über weite himmeln gleiten
westwärts federn gleich verweht
windschwester spürst du mich

riesensprünge durch die sphären
mit der leichtigkeit der liebe
wie sie träumer eben träumen
sich erschaffen aus dem blau

geben neuen welten namen farben
staunen wachsen wandern weite
länder menschen meere bauen
städte in den wolken randvoll
zauber und geschichten leise
laute worte lieder und gedichte
nur für dich

augen voller abendgold
und dahinter neue morgen
zart getönt so unverbraucht
alles neu und alles offen
alles dir und alles mir

über weite himmel gleiten
deine schwingen neben mir


veredit©isabella.kramer2019 


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Seeblau




den see einatmen 
im glitzern vergehen
wolken die riesen umarmen
tage die nur aus licht bestehen
augen randvoll mit blau gefüllt
stille das glucksen von wellen
seewind zärtlicher streichler 
mild ist das fühlen herzweit
das denken und du bist mein
seeblau die tiefe fülle 
des späten sommers dir 
will ich mich schenken 




veredit©isabella.kramer 2019


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