veredit©isabella.kramer25
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Wintertraum
mir träumte von einem schloss im schnee
verlassen und dunkel die leeren hallen
einzig das echo meiner zögernden schritte
schien von den eisigen wänden zu schallen
nur der nordwind sang noch sein uraltes lied
von bällen und tänzen in nächten
die einfach kein ende gefunden haben
geschweige es jemals nur möchten
durch brüchige fenster der mond beschien
die drehenden schatten und schemen
da wogten die roben da funkelten fächer
und geigenmusik füllte winterball szenen
der hauch eines schleiers verloren im tanz
sich im eigenen rhythmus bewegt umschlingt
meinen arm zieht mich an sich und geht
und ich träume und werde verweht
veredit©isabella.kramer24
.
Eins zwei drei - mit kleinen Schritten
Vorsichtig und noch mit Schal,
kommt der Frühling um die Ecke
bibbernd, zäh, doch unbeugsam.
Viel zu früh, lässt er nicht gelten.
Was er anfängt, wird vollbracht.
Schließlich hat mit tausend Trieben,
er viel Mühe sich gemacht.
Was scher‘n ihn Kalendertage.
Sonne raus! Dann flugs ans Licht
mit der ganzen Kinderplage,
Stubenhocken gilt da nicht.
Das so früh kein einzig Bienchen,
kann nicht seine Sorge sein.
Blümchen: Kopf hoch! Nettes Mienchen!
Summen bringt nur Scherereien!
Frisch Gekühltes hält sich länger,
Ostern ist gar zeitig schon -
Horch! Die ersten Frühlingssänger,
Treffen schon den richtigen Ton!