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entstehen

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gedankenvolles ungeschriebenes wollen wünschen wortvoll zugewandt dem sehnen anheimgegeben der vergangenheit anteil offengelegt und berührungsoffenes wohnfühlen im gegebenen wort herznahes sein tief verkammert im schwarzen strich auf weißem blatt erste seite des neuen lebens vom du im wir 




veredit©isabella.kramer21


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ausgewildert

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ausgewildert

das unbändige freigelassen den tauwassern gleich die arme weit geöffnet felder und himmel gleichsam legen sich ins blau frühlingsahnung kätzchen und krokuslied die heimat in deinem lächeln das verlangen unserer lippen ausgewildert unbändig freigelassen 




veredit©isabella.kramer 



Antwortgedicht auf Wege von Hermann Josef Schmitz



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nachtworte 12



es ist keine heimat im schlaf
kein vergessen in den rauen stunden des salzigen erwachens
dunkelblau heißt nicht immer das meer
oftmals sind es die rüden zeichen
die geblieben sind von ...
ach von all dem unaussprechlichen
nein wispert es hinter bleichen spiegeln
- es ist keine heimat im schlaf



veredit©isabella.kramer20



Mirror
in this smudged glass
while such breeze knits my hair
as I try to change my life's course
new comb


©magyar 

Versprochene Zeit

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versprochene zeit

ganz sicher wird es heller wärmer leise schleicht sich lachen wieder ein streckt sich weit unter die frisch gewaschenen himmel und die versprochene zeit fällt uns zu gibt tröstet hält die liebe die liebe die bleibt auch das ist sicher sacht noch wie die kleinen blüten trotzend den späten frösten doch eifrig bunt und offen ja waghalsig wild auf all das schöne was ganz sicher kommt über das meer in uns und ja wir sind reich



promised time

certainly it gets brighter warmer softly creeps laughter again stretches far under the freshly washed skies and the promised time falls to us comforting keeps the love the love that remains also that is sure still like the small flowers defying the late frosts but eagerly colorful and open yes daredevil wild on all the beautiful that certainly comes over the sea in us and yes we are rich


veredit©isabella.kramer18 




nichts kann ich halten
unter dem versprochenen himmel
weder das licht noch die wolken
aber ich kann den trost der hellen tage
in dein zeitgewinde binden
kann dir ein leises blühen werden
wenn die langen tage dich beschweren
nichts kann ich fügen
unter einem weit gewordenen himmel
weder die luftflügel noch die sonnenbeete
aber ich kann dich halten
wie einen müden vogel
kann dich in meinem lieben fest behüten
wenn lärmend letzte fröste nochmals alles stören


© Hermann Josef Schmitz




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Winterrosen

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Winterrosen


es ist die Stille die den Herbst erfüllt
das Licht das müde ist vom Glanz
der Sommerglut es macht sich rar
versinkt in nassen Nebeln hüllt
uns ein in diese Stimmung
macht gewahr viel Zeit bleibt nicht
bis klamme Dunkelheit 
die Herrschaft übernehmen will
und trachtend greift nach Brüchigem
ob welkes Blatt 
gegebenes Wort oder gar Herz
es wird sich dem ergeben müssen
was da kommt

doch unsere Liebe schwindet nicht
sie nährt sich an der grauen Stille
wärmt und glüht ja sie erblüht
so schön wie Winterrosen eben blühen



veredit©isabella.kramer2016



published at "Selected Poems from the POETS Community" 




ein sehr intensives, wundervolles Antwort/Inspirationsgedicht
von Hermann Josef Schmitz findet Ihr hier



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Im April

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im april 


sollte entsagen 
wo auch der frühling ausbleibt
wollen weder die worte treiben
noch der schnee 
endlich von gestern werden 

doch geht es mir wie der amsel
unbeirrt hat sie ihr glück gefunden
und so träum ich mir 
die sonne ins kahle geäst 
und dich an meine seite








isabella.kramer©veredit2016 








im april


sollten wir uns hingeben und verführen
allem schnee von gestern zum trotz
tragen wir unseren eigenen frühling
in uns und den worten die uns erfinden
und das was wir gestern erfanden
lockt uns ins jetzt und ins morgen


im april 


geht es mir wie der amsel mit dem gelben schnabelwort
ich suche mir das glück und den frühling bis tief in die erde 
und wenn die sonne noch ähnlich dem mond im kahlen geäst überdauert
so weiß ich doch längst um das vergängnis des winters
und bin mir sicher um dich an der seite 
mit einem herz das neben mir schwingt


©Hermann Josef Schmitz


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das leere Blatt

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vom meer wollte ich schreiben
salz, licht, weite und frieden
sollten in meinen versen liegen

ich wollte für immer dort bleiben
leuchttürme, dünen und muscheln sammeln
sonne und wind auf meinem gesicht

wolken und träume aus blau
erheischen und die füße
ganz tief in der gischt

doch es hat nicht geklappt
blatt und herz bleiben leer
sehnsucht ist kein gedicht






isabella.kramer©veredit2016






werden tage kommen mit wind im gepäck
sie werden die weite des meeres zu dir tragen
und wie von selbst werden worte kommen
die aus sich selbst wachsen wie salzblüten
werden tage kommen mit den herzschlägen des lichtes
sie werden die unbesiegbarkeit des friedens zu dir tragen
und wie von selbst wird sich heimat einnisten
wird wachsen zu einem sicheren ufer ganz für dich




© Hermann Josef Schmitz

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Tout ce qui compte

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tout ce qui compte 


wir wollen uns wieder zusammenfügen
dem uralten wunsche nach nähe erliegen
uns seite an seite im meerwind wiegen
was stört und was trennt geradebiegen
uns fröstelnd und ängstlich zusammenschmiegen
die schwingen ausbreitend nach süden fliegen 
und mehr als wir jemals erhofften auch kriegen
die zeit und die zweifel für immer besiegen

wir wollen uns lieben, lieben, lieben …





veredit©isabella.kramer15






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spätsommern







milde streift über die weite
farben zerfließen im licht
linien und falten behutsam
gezeichnete sandtage

noch ist es spätsommer
die dünenschatten duften 
nach hagebuttenrot 

und mit salzigen lippen 
schreibst du mir
meer auf die haut






veredit©isabella.kramer14










es sind die reifen tage
die in ihren letzten großen sommeratemzügen
unsere haut ergreifen
es sind die warmen schatten
die in diesen milden stunden
ihre harten kanten lösen
es sind die düfte üppigherb
die sich in leichtem flug
mit dieser zeit vermischen
es sind am rand der helligkeit
kipplichter die fließend über 
aufgebrachte dünen streicheln







Hermann Josef Schmitz











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Linderung




  
linderung 

nichts kann 
die bitterkeit 
so gut lindern 
wie kerzenlicht 
und der duft 
warmer kekse
äpfeln und tanne 
kommt noch 
chorgesang und 
glockenläuten dazu 
legt sich 
die weihnacht
gleich einem warmen 
wolligen tuch 
ums kalte herz 

hell blüht ein stern 
in der winternacht 





veredit©isabella.kramer 2012 



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losgelöst

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wie mir die tage fehlen
wo das südlicht
das meer silbert
die brandung wandelt
in sprühende schleier
diamantener wogen
die fest ihre zähne
schlagen in schroffes gestein
und in mein herz
die gischt zum gleißen bringt
meterhoch aufgebäumt
träume, wünsche
und am ende ich
losgelöst
im blau-weißen funkeln  


wie mir die tage fehlen




detached

how I miss the days
where the southern light
silvered the sea
the surf converts
in sparkling veil
a diamond weighed
which firmly her teeth
beat in rugged rock
and in my heart
the surf brings to glisten
reared meters high
dreams, wishes
and at the end I
detached
 in the blue and white sparkle

how I miss the days




veredit©isabella.kramer12/15


Safe Creative #1206221851677








wie in mir diese tage tief verankert sind
an deren morgen blaue luft
den wind in ihren armen aufgehoben hat
an denen sich das meer
vorm himmel ausgezogen hat
wie in mir diese tage tief verankert sind
wenn weit vom süden kommend
sonnenlicht zerscherbt am mittagsgipfel
wenn sich der klang der wellen
unaufhörlich in das ufer singt
wie in mir diese tage tief verankert sind
in denen sich das goldene vlies des abends
erhaben auf die müden flügel legt
in denen hinter einem stillen blick
des herzens rhythmus schneller wird
wie in mir diese tage tief verankert sind

© Hermann Josef Schmitz - 25.06.2012



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frühlingszeichen

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frühlingszeichen -
die blüten der zaubernuss
winken mir zu!





veredit©11

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Antwort Haiku Jürgen Kühn






Im zu linden Früh
Giert die Blüte nach Wärme
Vollmond mahnt - Obacht! 






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Januarsee


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träge treibt der See
in grauen Wellen
Nordwind knistert im eisstarren Riet

bis an die Ohren
vermummte Boote
dümpeln an der verlassenen Mole

und einbeinige Möwen
nehmen auf dem Geländer
die Neujahrsparade ab

nicht nur die kalte Luft
treibt mir Tränen in die Augen
sommers waren wir uns hier nah




veredit©09Safe Creative #0910264760315


















dann steigt eine möwe
ins flatternde zeitsegel
im wind verliert sich der klang
von warm geriebenen worten
als wärest du hier
als könnten wir noch mal ankern
aber die möwen schreien den aufruf
es ist an der zeit
ein neues buch zu entblättern
sich zu zeigen im kommenden licht
dann steigt eine möwe
und öffnet den graugewordenen verschluss
in der ferne atmet kommender sommer
noch siehst du ihn nicht
aber in der ahnung ist vieles bereit




09.01.2012 © Hermann Josef Schmitz








auch als Hörversion: hier





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In bunten Träumen

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In bunten Träumen
schwelgt der Wald. Bemerkt keiner
dessen Herz grau ist.




veredit©07.11.10

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vom grauen herz

ach könnte doch das graue herz
in die oktoberwälder hinaus
sich verausgaben im farbenrausch
ach könnte es sich doch verschenken
in diesem weichen licht
zwischen vergehendem grün
und wolkenüberwuchertem blau
ach könnte das graue herz
sich doch wagen
in diese vergehende welt
hinter deren wänden bereits
der frühling seine inszenierung schreibt 
ach nähme doch jemand
dieses graue herz in seine hände
streichelte es voller zärtlichkeit
und trüge es in diesem weichen nest
hinaus in diese leuchtenden oktobertage


von Hermann Josef Schmitz wortgarage



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webt das licht

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kette und schuss
hoffnung und halt
emsig das wortschiffchen
fliegt – vor und
manchmal zurück
unverwüstlich
das gewebe stark
geschmeidig, doch zart
wärme und schutz gegen
nordwinde aus kalten
herzen trotzend
tintengetränkt
die knoten der losen
enden verbunden

webt das licht!







veredit©2011



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entstanden als Antwortgedicht auf das wundervolle
und so positive Gedicht

"Weben" von Helmut Maier

Weben wir Tücher
der Zuversicht zugewandt
hineinzugehen in die Zelte
der Stetigkeit
Erfrischung zu suchen
vor dem Weiterziehen
ins Ungewisse aber
doch Kennbare



... hier auf seinem Blog zu finden  

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frag mich nicht

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frag mich nicht nach den himmeln
frag mich nach dem licht, dem blau
das füllt die leeren kammern
stillt die worte
stärkt die schwingen
und trägt nicht nur träume
ins morgen


veredit©11
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als wunderbare Ergänzung das so hoffnungsvoll
ausklingende Antwortgedicht von Hermann Josef:




such den himmel in dir
lege lichtstreifen ins blau
fülle die stillen kammern
mit unerkannten worten
reiße die traumschicht
mit einem flügelschlag auf
baue dem morgen einen festen boden

(c) Hermann Josef Schmitz





vielen Dank für diese schönen Verse lieber Freund!






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vage

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wie märzlicht
trügerisch warm
streift dein kuss
meine wangen

sucht meine hand
dein herz
drängt schattenkühle
hinter wimpern

vielleicht - und doch
nichts ist gewiss
im märz

veredit©isabella.kramer 2011


Safe Creative #1103058637941






· Neblina suave
árboles desnudos
anuncio de primaveras








Rocío en el corazón
color y brisa tibia
que mece al junco y la flor.







nichts ist gewiss
im märz
noch traut kein morgen
schon dem nächsten
am mittag legt der
sonne trügerisches licht
sich auf die haut
und an des windes messers
verwundet sich des auges blick
nichts ist gewiss
im märz
noch liegt an manchen hängen
erinnerungsschwacher schnee
wie längst zerschlissene laken
gehisst im trügerischen licht
doch kann die hoffnung
sich der späten kälte
früher märztage entgegen setzen
denn dieses ist gewiss
im märz
dass küsse
wieder weicher wärmer werden
und zwischen all den stoffbarrieren
lustvoll sich verlangen
sät
das ist gewiss









nichts ist gewiss
im märz
in diesem märz besonders
denn es ist dieser
und dieser ist
uns aufgetragen
jetzt





Gracias queridos amigos, yo sé que es un placer inmenso y un gran honor tanto a unirse a mí.
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Vielen Dank liebe Freunde, es ist mir eine immens große Freude und Ehre gleichermaßen Euch mit mir zu wissen.
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Haiku 02-12-10

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wintersonne
die last der zweige
stäubt diamanten





veredit©10


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Antwortgedichte





Cada invierno
nace nueva Navidad
en el corazón.








Hielo en rama
llegando el solsticio
vidas nuevas




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Island Träume

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Island Träume

in Feuer und Eis
will ich eintauchen
in Ryolith färben
mir Hände und Seele

Moose mir weben
ins Kleid – dornenbestückt
tanzen, tanzen
auf dem Geysir

Gischt trinken
in gierigen Schlucken
fühlen die Glut
der uralten Erdmutter

Wandern zeitgelöst
eins mit den wilden Ponys
verschmelzen zu Nebel
über Feuer und Eis





veredit©isabella.kramer10



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herbstEnde

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die letzten blätter
die katze wird die neuen
nicht mehr sehn



veredit©10



Safe Creative #1011107816950

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..wie traurig, ach,
sag, sie geht in den süden,
dorthin,
wo es immer warm ist,
oder,
sie geht dorthin,
wo sie immer
am kamin sitzen kann
im warmen
und lauschen dem knistern des feuers...


Lady.Art©



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gelbe Augen
erblicken
das Licht


herbst.zeitlosen©


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