eichelernte als würde der winter hundert jahre dauern doch lichtfinger tupfen gold und schattengrün auf moosigen boden fast sommerwarm des ahorns letzter kräftiger akkord weinrote bronze und gelber blätterreigen lachen des herbstes wirbelt es drunter und drüber und dann die astern meere violett gesternt träge umkreist von den letzten bienen in meinem rücken die wärme der mauer hoch oben die rufe der kraniche die die das herz so schwer machen nehmt mich mit nehmt mich mit ...
warme schatten lagen
in den grossen beugen
des vergehenden sommers
ich nahm die erinnerung
an warme tage und nächte
als ein grosses geschenk mit auf den weg
und nährte die leise sehnsucht
in den grossen beugen
dunkler nächte
nicht ankommen wollen reisen
die fülle von blau einsammeln
gewürzt mit süß-herben aromen
dort im süden wo alle träume
wohlklingende namen tragen
deine haut sich in goldenen samt
wandelt und selbst die möwen
weichere lieder kennen
städte sich weiß leuchtend
in der sonne räkeln
der schatten nach orangen
und thymian duftet und wir
längst angekommen sind
im wir und das meer ist nah