der garten lockt im weichen märzlicht junges keimendes will befreit sein vom spröden gestern nase augen und herz gefüllt mit duft wärme sehnen suchend und selbst im kühlen schatten spürbar gewissheit auf ein neues ein morgen gestillt innen halten gesicht sonnenwärts kitzelnder sinnlicher rausch hellwach träumend in mir ein summen mit den emsigen blüten plündernden bienen im wettstreit jedes jahr wie nie gekannt nie erlebt freudigste überraschung geschenk einfach nur sein im licht
wieder kommt Frühling
mehr Ahnung und Wollen
kindlich zustimmend
nicken Galanthus und ich
zaghafter noch
werde die Bänder
die blauen - du weißt es längst
lösen und lassen
so schwer es auch fällt
Jahr um Jahr gebunden
doch will der Lenz keine Fesseln
weggeblinzelt die Tränen
ist sicher nur der Wind
blau-weißer Abschied
längst wolkenhoch
unten im Märzgrün
ich und nur ich – immer
nah bleibst du mir