Die Stille des großen Sommers

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eine die schweigt, weil alles gesagt ist
die sich wartend räkelt in der vollen Glut
Mohntage und das Lied der satten Felder
mit einem Licht aus Honig und Lavendel
fließt sie uns zu und über



es ist die, die sich spiegelt im opalen Blau 
mit sich und der Saat zufrieden 
träge schaukelt auf den Seen des Mitsommers
lasziv sich dehnt zwischen Dünenkranz 
und Leuchtturmfinger welkende Rosen
im Haar fließt sie uns zu und über



und wir nehmen sie uns 
aus der Stille des großen Sommers 
die Kraft, wissend und hoffend 
denn die Tage der Ernte sind nah







veredit©isabella.kramer15 






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Bonsoir Porquerolles

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Bonsoir Porquerolles



von ihrer Bank am Hafen lauschen
die beiden Alten frohgemut
dem Gruß der letzten Abendfähre
Zeit endlich für zwei petits rouges

dann schlendern sie zu den Platanen
ein neues Spiel, die Witze alt
Salut ihr zwei, so lasst uns starten,
sonst werden noch die Kugeln kalt!

der Obststand öffnet seine Läden
die Insel atmet Abendruh
das alte Fort grinst zahnlos rüber
Pierres Hund nagt an `nem Badeschuh

Segler studieren Speisekarten
es duftet wohlig nach Baguette
man lässt sich Zeit und denkt im Stillen
hier immer leben, das wäre nett

kein Auto stört den Inselfrieden
es gibt nur zwei und die halbtot
des Inselarztes Klapperkiste
am Leuchtturm parkt der Rostpeugeot

das Herz der Insel schlägt gelassen
man ist hier gern mit sich allein
Traumpunkt im großen Meer der Mitte
nur schwer zu finden und winzig klein




veredit©02.09.08






Safe Creative #1012278146617




es ist ein Re-post aus Vorfreude auf diese wunderbare Insel ...
auch als Hörversion verfügba: Bonsoir Porquerolles oder über veredit-toene.podspot.de einfach Link anklicken Titel aufrufen und reinhören.... viel Vergnügen!


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eingebrockt

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eingebrockt


in stücke habe ich 
mich geteilt
wie trocken brot 
für die suppe
am tag danach


hart bin ich geworden 
wie alles 
das nach dem schneiden
zu lange liegt


deine liebe aber
würde mich bestimmt
wieder erweichen







veredit©isabella.kramer15 







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Das Seufzen des Windes

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Das Seufzen des Windes 

all die aufgesparten Worte
und nun hört sie keiner
nur die Brandung 
denn die Möwen 
sind sich selbst genug

so waren wir auch einmal
möchte ich sagen
doch nun 
habe ich keine Worte mehr

Meer 




veredit©isabella.kramer15





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Seewärts

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unter den schwingen 
die fliehende zeit
westlich/t den sternen 
dem blau verschworen 

meerische lieder 
das salz auf den lippen
gestern ist nichtig 
die küste der zielpunkt
wieder/geboren

höher und höher 
ein gleiten im aufwind
warm die galerne 
weiß die felsen die strände 
warm ist der sand
das willkommen 
die hände der freunde
 offen und nah

unter den schwingen 
die fliehende zeit
 ich bin endlich
da






veredit©isabella.kramer15






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Einfach Mal

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einfach mal

wenn es doch 
so einfach ist
frag ich mich 
warum es mir 
bei manchem mal
so schwer fällt 
und dann wieder 
malt es sich 
von ganz allein
es ist eben doch
mal so – mal so 









veredit©isabella.kramer15 




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