Ankommen

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ankommen 


hinter die blauen berge schauen
im schatten der zypressen ganze 
tage verträumen flirrendes licht
atmen staunend die warmen uralten
mauern winziger bergstädte stein für 
stein mit endlosen versen beschriften 
und wenn du denkst 
es ginge nicht schöner
das meer 






isabella.kramer©veredit2016 




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Im Mai

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Im Mai


wird geschäumt und gefreut und getraut
aus weiß und grün werden schlösser geträumt
mit märchen gefüllt und mit toren weit offen
mit wegen ans meer und darüber hinaus 


einem himmel der hält was das blau verspricht
einer luft voll champagner und hellem lachen
mit blütenwundern und zärtlichen händen 
und nasen mit witzigen sommersprossen 


und dem hoffen
wird wahrlich ein grund eingeräumt





isabella.kramer©veredit2016







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Im April

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im april 


sollte entsagen 
wo auch der frühling ausbleibt
wollen weder die worte treiben
noch der schnee 
endlich von gestern werden 

doch geht es mir wie der amsel
unbeirrt hat sie ihr glück gefunden
und so träum ich mir 
die sonne ins kahle geäst 
und dich an meine seite








isabella.kramer©veredit2016 








im april


sollten wir uns hingeben und verführen
allem schnee von gestern zum trotz
tragen wir unseren eigenen frühling
in uns und den worten die uns erfinden
und das was wir gestern erfanden
lockt uns ins jetzt und ins morgen


im april 


geht es mir wie der amsel mit dem gelben schnabelwort
ich suche mir das glück und den frühling bis tief in die erde 
und wenn die sonne noch ähnlich dem mond im kahlen geäst überdauert
so weiß ich doch längst um das vergängnis des winters
und bin mir sicher um dich an der seite 
mit einem herz das neben mir schwingt


©Hermann Josef Schmitz


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meer und darüber hinaus

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wir haben uns getraut
dem sturm getrotzt 
auf die wellen geschaut
gefroren, gehofft und gezählt

und da war sie die siebte

die alles erneuert 
die freimacht 
die mut braucht
die richtungen neu definiert

  
sie kam 
und sie hat 
uns gewählt 








isabella.kramer©veredit2016 




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möge ich freundlich zu mir sein

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möge ich freundlich zu mir sein


wo immer ich kann
nur nett von mir denken
genuss auf der skala nach oben schieben
die fenster weit öffnen
das licht dorthin lenken


wo schatten sich unliebsam eingenistet
und wirklich mal atmen und schauen und sein
dem müssen und sollen auch absagen schreiben
von herzen laut lachen und glücklich sein


aus meerweit und wolken gedichte weben
vom frühling das kräftigste grün ausborgen
die tage verträumen das leben erleben
jetzt hier und sofort und nicht


vielleicht morgen 








isabella.kramer©veredit2016





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