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wild braust der sturm
und lässt die alten eichen
schwanken wie betrunkene riesen
tauwasser kräuselt, schäumt
ertränkt die braunen winterwiesen
und eine unrast liegt in all dem
drängend ungestümen treiben
das wirbelnd schilder, hüte, herzen
in wahre aufruhr bringt
ein jetzt, sofort und gleich gefühl
jedwede winterdepression bezwingt
und mit den haselkätzchenstaub
an fingerspitzen lässt's sich
vielleicht auch wieder schreiben
und sehnend lehnen die stirn
an den wind
veredit©isabella.kramer14
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Weglosigkeit
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Weglosigkeit
ist mir vorgegeben. Was immer
ich wollte, wohin es mich trieb,
nie schien es richtige Pfade
zu geben.
Ein Vorwärts, gewiss und
ein Hochhinauf. Doch war nichts
erkennbar, nicht deutlich umrissen.
Der Drang kam von innen,
vom einfach fort müssen.
Das Meer, es verstand mich,
die Unrast der Wellen, die weglose
Weite der Strände, die hellen
schimmernden Streifen Licht
weit draußen – sie sagten,
wir meinen dich.
veredit©isabella.kramer14
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Lichtzeit
der januar häutet sich nicht langsam und angemessen in den februar hinein nein gleich märzmittig drosselschlag mit schleifenblumen ungeniertes angebot entgegen weiser kalendersprüche ausgekostetes geschenk tage die keiner wegdichten kann und was unter suchenden blicken sich an neuer nähe findet wird nicht nur vom licht begrüßt schützend halten es unsere hände zusammen
soll der winter doch kommen
veredit©isabella.kramer14
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in diesem winter
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webe mir nebellieder in diesen winter
feine schleier zwischen seltenem licht
flechte mir winterlinge ins haar
schuld' es der ungeduld
fehlendes winterweiss
blendet mich nicht
fülle den duft der zaubernuss
in kleine schalen mit sicherer hand
mag der schnee, die kälte noch kommen
wechsel steht an im winterland
feiere mein eigenes fest
abend für abend im wolkenrot
weit liegt der himmel brach
und die wälder sind schwarz
doch ich fürchte mich nicht
winter ist's und die möwen
bekommen rosinenbrot
veredit©isabella.kramer14
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webe mir nebellieder in diesen winter
feine schleier zwischen seltenem licht
flechte mir winterlinge ins haar
schuld' es der ungeduld
fehlendes winterweiss
blendet mich nicht
fülle den duft der zaubernuss
in kleine schalen mit sicherer hand
mag der schnee, die kälte noch kommen
wechsel steht an im winterland
feiere mein eigenes fest
abend für abend im wolkenrot
weit liegt der himmel brach
und die wälder sind schwarz
doch ich fürchte mich nicht
winter ist's und die möwen
bekommen rosinenbrot
veredit©isabella.kramer14
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das zauberwort
In Wortfächern kramen
ein Zauberwort turnt.
Ilana Shmueli
ein Zauberwort turnt.
Ilana Shmueli
weiß um das zauberwort
um seine ganze kraft
ohne scheu will sie
genutzt werden
ausdrücklichst
buchstabiert sein
nicht ängstlich
verschlossen
verkümmert
verdammt
sondern silbe für silbe
versprochen
verkostest
verschenkt
weiß um das zauberwort
mein lieb und leg es dir
ins herz
veredit©isabella.kramer14
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da ist nicht viel
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da ist nicht viel
so mitten drin im winterland
kein licht, kein grün
und auch kein schnee
der tröstend deckt
was schläft nicht weckt
und doch
sind's kleine wunderzeichen
am dürren ast
im trocknen gras
erwachend, wartend
zaghaft das lächeln
will nicht weichen
schon öffnet's spaltbreit
die grauen türen
lässt träume schlüpfen
ein herzschlag, zwei
mag's zuversicht
mag's leichtsinn schüren
nun es wird reichen
als trost bis morgen
vielleicht bis übermorgen
doch dann bestimmt
veredit©isabella.kramer2014
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