reisezeit

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aus knorrig nackten armen
spreizt sich grau ins gestern
und dünne nebelbänder
erstarren im ersten reif

an blankgefegten himmeln
hängen schwanenrufe
es riecht nach rauch und moder
fastwinter kommt aus nordost

gibt müden träumen nahrung
tiefazur des meeres spiegel
goldglanz auf schwarzer lava
windumtostes pures sein

komm freund, lass uns fliehen
salzküsse tauschen und
unter blühenden myrthen
zeit in licht verwandeln




veredit©isabella.kramer 2012






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