wenn

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wenn das meer fehlt in jedem winkel die sehnsucht lauert meereswellen in aprilpfützen schwappen windböen urplötzlich nach salz schmecken wenn wenn wenn und das herz sich weit dehnt immer richtung norden der küste entgegen die hand legt an mein herz und deines längst dort lebt ich weiß es genau drum muss ich reisen meerwärts herzen legen in weißen sand möwenlieder neu erlernen dem sturm die wintertränen schenken denn auch trauer ist meer doch meins ist das blau das spiegeln und gleißen und ferne die nähe mir ist und bleibt



veredit©isabella.kramer2019 


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über den Dächern




über den dächern

die stadt erwacht
licht zieht sich sacht
von dach zu dach
so nah der hafen
die möwen das meer

die stadt erwacht
im frühen licht
der himmel blitzblau
dieser tag verspricht

sich uns ganz und gar
zu schenken zu geben
mit dem tuten der schiffe
und dem summenden leben

die stadt erwacht
bringt versprechen erinnern
glitzernde türme mit winzigen
zimmern nur für uns um uns
wiederzufinden im gestern
und morgen loslassen
nicht binden denn liebe
will frei sein
so frei wie der morgen

die stadt erwacht
mit den möwen dem meer
dein blick sagt zu mir
ich liebe dich sehr





veredit©isabella.kramer19


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Glücksgefühl





es schilpt und tiriliert sich
putzt, sprießt und exaltiert
dich mich und aus den ecken
lächelt es unverhofft 
herzwarm und nahbar
dem einen ist's frühling
ich nenn es glücksgefühl 




veredit©isabella.kramer2019




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Ein Frühlingswort

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März

das sind vage versprechen
licht das sich tausendfach bricht
kraninche heimkehrend in den norden
himmel voll lockender rufe
 hörst du sie nicht


oft stehe ich wie gebannt am boden
träume mich reisend mit ihnen fort
gleitend gezogen von meinen wurzeln
losgelöst - März ist ein frühlingswort


unruhe treibt wie die schwellenden knospen
fort nur fort dem glück auf der spur
März - das sind vage versprechen
liebeslieder im hellsten dur





veredit©isabella.kramer2019




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aus Hoffnung

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aus hoffnung mehr als worte weben nah ganz nah mein herz getragen aus dem sehnen warme nächte leben märzsprossen ver/schlingen sich zwischen uns die unausgesprochene endlichkeit tröstet sorglos treiben wolken über leeren strände winterblau wir sind hier windzerzaust unsere hände kennen den weg - es wird frühling



veredit©isabella.kramer2019




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allesinfragestellen




allesinfragestellen


das sommerwetter im februar
erdbeeren wenn mir danach ist
ab und an ein gedicht

allesinfragestellen

warum schreibe ich
wenn es doch niemand liest
warum bleibe ich warte
dass du mich siehst

allesinfragestellen

liebst du mich
oder liebst du mich nicht
alles gelogen oder wahr

denn die pole schmelzen
und wir wehren uns nicht
unsere herzen verhärten

doch das ist ein anderes gedicht




veredit©isabella.kramer2019 



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Ein Lob dem Februar

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Ein Lob dem Februar

Der Februar, so man sagen,
besteht aus endlos kalten Tagen, 
aus grauen, lichtlos trüben Stunden,
die, sind sie endlich überwunden, 
in klirrend kalten Nächten enden.

Aus Grippewelle, klammen Händen,
tropfenden Nasen und glatten Wegen,
da ist der Karneval ein Segen. Bringt er
statt Schnupfen, doch das Lachen,
Helau, Alaaf und solche Sachen,

die, wenn sie richtig angewendet,
uns zeigen, dass es stets ein Ende
von derlei Kümmernissen gibt. Und wer 
den Fasching gar nicht liebt,
bemerkt, die Tage werden länger,

man hört die ersten Frühlingssänger.
Im Garten gibt es kleinste Zeichen,
dass Winter wird dem Frühling weichen,
Krokuss und Zaubernuss erblühen.

Man braucht sich gar nicht viel zu mühen,
um frohen Mutes durchzuhalten
und mancher dichtet dann sogar 
sein eigenes Lob dem Februar! 






veredit©isabella.kramer2019



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