Brokers Safe Haven

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Armut kommt von Gier nach Reichtum 
von der Sucht nach noch mehr Macht 
von dem Wahren seines Vorteils 
Armut kommt nicht über Nacht 

Private Equity Erträge 
ausgepresst und optimiert 
Brokertanz auf dem Parkett
gnadenlos wird maximiert 

Dekadenz auf Luxusjachten
ganz egal der Weg dorthin
klirrend kalte Traderseelen 
nur das Prassen macht noch Sinn 

noch mehr Gold auf Schweizer Konten 
noch mehr Land, egal wofür 
Edelpartys in Palästen 
Skrupel bleiben vor der Tür 

kein Gedanke wird verschwendet
an den Preis, den andere zahlen 
Charity für das Gewissen 
sollen doch Gottes Mühlen mahlen






veredit©08


Safe Creative #1110140297624

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Kommentare:

  1. Liebe Isabella,

    Du sprichst mir aus dem Herzen mit diesem grossen Gedicht.

    Unsere grössenwahnsinnigen Poelit- und Wirtschaftsmächtigen sehen es leider ganz anders, denn sie werden geblendet von all diesem Gold- und Glitzerzeugs. Der ganze Eurowahnsinn, der bereits bei seiner Geburt zum Tod verurteilt wurde und völlig absurd ist, wird auf Teufel komm raus verteidigt, ob es das Volk will oder nicht. Auf der ganten Welt herrschen die gleichen Zustände, die Armut steigt, die Natur wird vernichtet, Hass und Mord steht vor Liebe und Leben. Traurig, traurig traurig.

    Es werden Milliarden Vernichtet, werden in marode Banken, marode Länder, in Kriegsmaterial gesteckt, Milliarden, die das Volk erschaffen hat. Als Lohn dafür darf das gemeine Volk auf eine armseelige Rente hoffen, die nicht einmal die Grundbedürfnisse des Lebens abdecken, lebt in unsichheit vor Krieg und Terror. Hauptsache ist, dass all die Reichen und ihre Filzpartner, eben die Poelit- und Wirtschaftsmächtigen in saus und braus leben können...

    Liebe Grüsse Dir und vielen herzlichen Dank für Dein grosses Gedicht

    Hans-Peter

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  2. Wong,

    I thank you so much my friend !

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  3. Lieber Hans-Peter,

    Danke für deine mir tief aus dem Herzen sprechende Replik.

    wenig können wir Lyriker erreichen gegen diese empörenden Machenschaften, bleibt uns doch NUR das Wort, doch dieses sollen und müssen wir nutzen ...


    in tiefer freundschaftlicher Verbundenheit

    isabella

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  4. Liebe Isabella,

    der Text spricht mich auch sehr an, in vielerlei Hinsicht. Vor allem aber, weil - auch wenn wir in einer priviligierten Gesellschaft leben - dieses Verhalten ein Teil der Schere ist, die zu einer immer größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich führt. Da ließe sich lange drüber diskutieren und ich glaube, dass man neben den Worten etwas tun kann. Nicht gegen die Entscheider solcher Machenschaften, aber im Umgang mit den Menschen, die davon betroffen sind. Ich glaube, dass sich an der einen oder anderen Stelle etwas tun lässt, um die, die ins Dunkel geraten, dort wieder raus zu holen.
    Vielleicht chatten wir bei FB gelegentlich mal darüber, es ist ein vielfältiges und komplexes Thema.
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünscht Dir
    Hermann Josef

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  5. Sozialer Kapitalismus

    Gnadenlos Charity üben
    und meinen, man könne dergestalt
    leicht entgehn dem Bannstrahl der Gerechtigkeit.

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  6. Lieber Hermann Josef,

    du hast sehr recht, es ist ein wirklich komplexes und für mich stets sehr emotionales thema. mein verweis auf die kraft der worte bezog sich nicht auf mein persönlich engagement im sozialen bereich, sondern auf die auswirkungen auf die verursacher.

    dieses gedichte möchte ich als statement verstanden sehen und nicht als ohmmächtige anklage ... ich sehe mich keineswegs als hilflosen spielball


    ganz liebe grüße und einen nicht ganz so grauen dienstag für dich,

    isabella

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  7. lieber helmut,

    da steckt viel nachvollziehabre wut in deinem so treffenden 28er !!


    ich freue mich riesig, dass es mit dem kommentieren wieder funktioniert, du hättest mir doch arg gefehlt lieber freund ...


    herzlichst verbunden
    isabella

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  8. Als Wut (die ja gerne als "blindwütige" verstanden wird) möchte ich das eigentlich nicht gerne verstanden wissen, eher als zornige, aber auch wegweisende Prophetie im Sinne Jonas und Ninives an die (jeweils) Reichen: Setzt auf Gerechtigkeit und weder auf Kaltschnäuzigkeit, noch auf pure/billige Barmherzigkeit!

    Liebe Grüße
    Helmut

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  9. nein, nein lieber Freund, ich habe es schon in dem Sinne von Zorn gemeint/aufgefasst und beileibe nicht als "blindwütige" Racheandrohung ... und den Glauben an Gerechtigkeit teilen wir ohnehin zur Gänze ...

    in tiefem freundschaftlichem Verständnis,

    liebe Grüße
    isabella

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