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Nephele - ein Herbsttanz
es sind die weichen spuren
des kaum erhellten tages
die grauen schleier jener
nicht mehr jungen bräute
die dennoch bebend sehnen
des späten feuers nähe – glut
es ist das leise wispern
das weiße haar so fein gesponnen
dass feen würden neidisch werden
verfangen sacht im windgewiegten ried
das sie verrät die nebelgrauen
sie tanzen ihren eigenen reigen - gut
ganz unbeirrt und forsch der schritt
und mutig einen raschen sprung
der bauscht die röcke hoch im flug
es will gelebt sein dieses restlich kurze jahr
bis hin zum letzten tag - verschwommen
vage, was wohl kommen mag – nur mut
veredit©isabella.kramer2011