die schwimmerin
in all der langen zeit auf see
nie schwanden wille , mut und kraft
das ziel zum greifen nah vor augen
nur dieses stück, dann ist’s geschafft
gischt überschäumt dich
greift mit zähnen dir an die kehle
dringt hinein, füllt salz und tränen
randvoll auf – du willst nur sterben
bist allein
sinnloser hoffnung nichts mehr zollen
doch lungen bersten, lippen beben
nie soll die brandung dich bezwingen
du tauchst hindurch, umschwimmst die klippen
spürst endlich grund –
du wählst das leben
veredit©isabella.kramer2012
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