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eichelernte als würde der winter hundert jahre dauern doch lichtfinger tupfen gold und schattengrün auf moosigen boden fast sommerwarm des ahorns letzter kräftiger akkord weinrote bronze und gelber blätterreigen lachen des herbstes wirbelt es drunter und drüber und dann die astern meere violett gesternt träge umkreist von den letzten bienen in meinem rücken die wärme der mauer hoch oben die rufe der kraniche die die das herz so schwer machen nehmt mich mit nehmt mich mit ...
veredit©isabella.kramer2018
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Entfolgen
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kann man entfolgen wen man nicht kennt
disliken was man nicht versteht
zählt nur der akt das zeichen
disteln zu säen auf trockenem boden
wo sowieso kaum noch hoffnung wächst
scharfkantige scherben sich unter die dünne haut schieben
und nur noch der weg hinter den zaun offen ist
veredit©isabella.kramer2018
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Keinen Herbst - no autumn
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keinen herbst
für mich bitte
ich habe immer noch
meine sommer
no autumn
for me please
I still have
my summers
my summers
veredit©isabella.kramer2018
warme schatten lagen
in den grossen beugen
des vergehenden sommers
ich nahm die erinnerung
an warme tage und nächte
als ein grosses geschenk mit auf den weg
und nährte die leise sehnsucht
in den grossen beugen
dunkler nächte
© Hermann Josef Schmitz
warme schatten lagen
in den grossen beugen
des vergehenden sommers
ich nahm die erinnerung
an warme tage und nächte
als ein grosses geschenk mit auf den weg
und nährte die leise sehnsucht
in den grossen beugen
dunkler nächte
© Hermann Josef Schmitz
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Still - schweig du Herz du töricht Ding
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still - schweig
du herz du töricht ding
herbst blättert zittert
wind
es singt nun
keine amsel mehr
licht weicht schafft raum
der dämmerung
dunkle schwingen
traum
frost droht dein innen
auszulieben
schweig still
du herz du töricht ding
im nebel
wird dich keiner finden
so schweig doch bleib
bei mir
der goldene herbst
er wird schon reichen
für uns zwei
veredit©isabella.kramer2018
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still - schweig
du herz du töricht ding
herbst blättert zittert
wind
es singt nun
keine amsel mehr
licht weicht schafft raum
der dämmerung
dunkle schwingen
traum
frost droht dein innen
auszulieben
schweig still
du herz du töricht ding
im nebel
wird dich keiner finden
so schweig doch bleib
bei mir
der goldene herbst
er wird schon reichen
für uns zwei
veredit©isabella.kramer2018
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Andiamo
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nicht ankommen wollen reisen
die fülle von blau einsammeln
gewürzt mit süß-herben aromen
dort im süden wo alle träume
wohlklingende namen tragen
deine haut sich in goldenen samt
wandelt und selbst die möwen
weichere lieder kennen
städte sich weiß leuchtend
in der sonne räkeln
der schatten nach orangen
und thymian duftet und wir
längst angekommen sind
im wir und das meer ist nah
veredit©isabella.kramer2018
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nicht ankommen wollen reisen
die fülle von blau einsammeln
gewürzt mit süß-herben aromen
dort im süden wo alle träume
wohlklingende namen tragen
deine haut sich in goldenen samt
wandelt und selbst die möwen
weichere lieder kennen
städte sich weiß leuchtend
in der sonne räkeln
der schatten nach orangen
und thymian duftet und wir
längst angekommen sind
im wir und das meer ist nah
veredit©isabella.kramer2018
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geschenkt
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im reifen werden und gedeihen
im planen säen und behüten
liegt ein geschenk verborgen
es wächst aus kleinsten keimen
genährt von liebe und geduld
und eine hand die schützt
doch leben wird es erst
wenn wasser seine wurzeln stärkt
zur rechten zeit
fehlt dieses nass
wird niemand das geschenk
erblicken/ernten
wohl dem der um die brunnen weiß
aus tiefen quellen süß und stark
des schenkens wahre kraft
geboren
veredit©isabella.kramer2018
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Sommerhitze
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sommerhitze
all diese neuen farben
zwischen uns
niemand wird darüber
ein gedicht schreiben
summer heat
all these new colors
between us
none will write
a poem about it
veredit©isabella.kramer18
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