Frost - ein Dezembergedicht




frost wind beißt 
in ungeschützte
hände und wangen 
äpfelchenrot - reißt 
die letzten blätter 
erbittert mit sich fort 
legt dem ganzen 
das löchrige gewand 
ungemütlichkeit über 
hochgezogenen schultern 
zeigt von schnee keine spur
lässt aber die sterne tanzen
und das
ist doch auch schon was



isabella.kramer©veredit2019 



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Kommentare:

  1. Liebe Isabella, genau, wir nehmen die kleinen Dinge auf und freuen uns daran. Da kann der kalte Wind uns gar nichts.
    Ach, Isabella-Freundin, dein Gedicht gefällt mir sehr gut..
    herzlichst, Edith

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  2. Wir nehmen es eben, wie's kommt! Schön!

    Liebe Grüße
    Helmut

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